Tigers vs. LOK TSV Bad Salzungen vs. Tigers

Das Ortsderby in der Basketballbezirksliga zwischen den
Eisenach Tigers und Lokomative Eisenach endete mit dem knappsten Resultat aller
bisherigen Vergleiche. Die Tigers gewannen, nachdem sie das ganze Spiel über
deutlicher geführt haben mit 74:69 (46:32).
Die
gastgebenden Tigers erwischten einen Start nach Maß und führten durch drei
Distanztreffer von Michael Langlotz nach fünf Minuten bereits mit 17:2. Bei Lok
ging nichts zusammen, was sich nach der folgerichtig genommenen Auszeit
schlagartig änderte. Auf einmal saßen die Würfe der Gäste. Drei Dreier halfen
den Rückstand bis zum Ende des ersten Viertels auf 19:23 zu verkürzen. Im
zweiten Viertel fingen sich die Tigers wieder, standen gut in der Abwehr und
konnten nach Rebounds einige Konter einstreuen. Außerdem wurde Daniel Ganzmann
gut unter dem Korb in Szene gesetzt. Ihm gelangen allein im zweiten Viertel
zehn Punkte zur sicheren 46:32 Halbzeitführung.
Doch
Lok steckte nicht auf und kämpfte auch in der zweiten Halbzeit weiter. Das Duo
Martin Otto und Phillip Martin konnten durch eine gute Trefferquote im dritten
Viertel mit 14 Punkten dazu beitragen, das der Tabellenletzte auf 53:66
verkürzen konnte. Auch im letzten Viertel steckte der Underdog nicht auf und
kämpfte sich Punkt für Punkt heran. Die Tigers spielten jetzt verunsichert,
passten zu ungenau und trafen die Würfe von außen und unter dem Korb nicht
mehr. Vier Minuten vor dem Ende stand es nur noch 70:63, doch Florian Bieniek
und Daniel Ganzmann sorgten mit ihren Körben zum 74:67 zwei Minuten vor dem
Ende für die Entscheidung. Das sehr faire Derby endete mit einem Korb der Gäste
- die am Tag danach eine bittere Niederlage 39:125 beim USV Erfurt III
einstecken mussten - und dem knappen 69:74 wobei der Sieg der Tigers nie
wirklich in Gefahr zu sein schien.
„Das
war phasenweise eine sehr gute Leistung von uns und teilweise eine sehr
schlechte. Schade, dass sich Licht und Schatten in unserem Spiel so häufig
abwechseln“, meinte Topscorer Daniel Ganzmann nach der Partie.

Eisenach
Tigers: Ganzmann (23), Bieniek (16), Langlotz (14), Schlesinger (7), Rast (5),
Müller (4), Levie (3), Böhme (2), Jacobs
Lok
Eisenach: Schurig (17), Otto (15), Martin (15), Simon (7), Bundschuh (6),
Jennerjahn (2), Metzing (2), Heidenreich, Porr

Fouls:
11:16 Freiwürfe:
11/17:8/15 Dreier: 3:7

Mit
gemischten Gefühlen reisten die Eisenach Tigers am Tag nach dem Sieg gegen Lok
Eisenach zum letzten Saisonspiel der Basketball-Bezirksliga gegen den TSV Bad
Salzungen nach Tiefenort. Gemischte Gefühle zum einen weil nicht klar war wie
konditionell das Spiel vom Vortag verkraftet wurde und zum anderen weil Bad
Salzungen in den letzten Spielen starke Leistungen bot. Doch beim Betreten der
Halle machte sich schnell Erleichterung breit, denn die besten drei Spieler der
Gastgeber fehlten. So konnten die Tigers das Spiel locker und leicht mit 81:44
(50:22) gewinnen und haben somit sogar noch Chancen auf den 4. Platz am Ende
der Saison.
Sie
begannen aus einer starken Defensive heraus und konterten den Gastgeber
klassisch aus. Nahezu jeder Spieler trug sich in die Punkteliste ein, so dass
das erste Viertel mit 26:10 gewonnen wurde. Konsequent wurde die Strategie
schnell zu spielen und den Ball unter den Korb zu bringen auch im zweiten
Viertel umgesetzt und somit die Führung bis zur Pause auf 50:22 ausgebaut.
In
der zweiten Halbzeit kamen die jungen Gastgeber besser ins Spiel und spielten
jetzt auch in der Offensive besser. In dieser hatten die Eisenacher allerdings
Probleme, denn in den ersten fünf Minuten gelangen ihnen gerade einmal zwei
Punkte, so dass Bad Salzungen auf 30:52 verkürzen konnte. Danach fingen sich
die Wartburgstädter wieder und gingen mit einer 63:38 Führung ins letzte
Viertel der Saison. Dort standen sie noch einmal sehr sicher in der
Verteidigung und ließen geradeeinmal sechs gegnerische Punkte zu. Durch eine
gute Mannschaftsleistung wurde schlussendlich der souveräne und in der Höhe
nicht erwartete 81:44 Erfolg eingefahren.
„Ich
denke, dass wir insgesamt mit der Saison zufrieden sein können. Ein paar
unnötige Niederlagen waren dabei, dafür aber auch einige herausragende Spiele,
vor allem zu Hause. Ich hoffe, dass das Team zusammenbleibt und wir gemeinsam
die neue Saison angehen können“, meinte Routinier Jan Müller nach dem Spiel.

Eisenach:
Ganzmann (19), Bieniek (17), Rast (13), Schlesinger (9), Langlotz (7), Levie
(6), Darrall (4), Müller (4), Böhme (2), Jacobs

Mit
freundlichen Grüßen
Peter
Jacobs

14.03.2010 Eisenach Tigers vs. BIG Gotha V

Durch
die beste Mannschaftsleistung über 40 Minuten gesehen seit mehreren Jahren
haben die Basketballer ihr Bezirksligaheimspiel gegen BiG Gotha V souverän mit
109:64 (40:29) gewonnen, sich damit für
das 49:89 Hinspieldesaster rehabilitiert und sogar noch den direkten Vergleich
gewonnen.
Nachdem
tags zuvor das Derby gegen Lok Eisenach ausgefallen war, weil Lok dachte das
keine Schiedsrichter zur Verfügung stehen würden (hier entscheidet das
Schiedsgericht über die Wertung) gingen die Tigers frisch und in guter
Besetzung (mit Comebacker René Stieglitz) in das Spiel gegen Gotha. Die
Verteidigung stand sehr gut, jedoch wurden zunächst im Angriff einige Chancen
ausgelassen. So stand es nach sieben Minuten nur 12:7. Beide Teams kamen danach
in Fahrt und trafen nun besser. Das erste Viertel endete 21:17. Im zweiten
Viertel stand die Eisenacher Deckung noch besser, so dass innerhalb von sechs
Minuten nur ein Punkt zugelassen wurde und die Führung auf 27:18 ausgebaut
wurde. Bis zum 40:29 Halbzeitergebnis erzielte Daniel Ganzmann unter dem Korb
noch sieben Punkte.
Nach
dem 43:34 in der 22. Minute ging nichts mehr im Spiel der Gäste und die
Wartburgstädter spielten wie aus einem Guss. Ein Konter nach dem anderen wurde
erfolgreich beendet, Florian Bieniek erzielte neun Punkte in dem 18:4 lauf
binnen fünf Minuten. Mit einem deutlichen 76:47 gingen die Kontrahenten in den
Schlussabschnitt. Auch hier ließen die Gastgeber nichts anbrennen. In der 34.
Minute sah es beim 91:49 nach einer Demontage für BiG aus. Thomas Schwarz überzeugte
mit einer Trefferquote von acht Treffern bei neun Versuchen und als Philipp
Rast per Mitteldistanzwurf den 100. Punkt erzielte stand die Halle Kop. Eine
Minute vor Schluss trauten die Zuschauer beim Stand von 109:59 ihren Augen kaum.
Durch zwei Unachtsamkeiten konnten die Gäste noch zum 64:109 Endstand
verkürzen, was der Freude der Tigers aber keinen Abbruch tat.
„Ich
bin stolz auf unsere heutige Leistung. Alle neun Spieler haben heute über die
komplette Spielzeit sowohl in Abwehr als auch im Angriff restlos überzeugt.
Schade, dass wir so selten in dieser Besetzung spielen, sonst wären einige
Niederlagen in dieser Saison vermeidbar gewesen. Wenn wir so in der nächsten
Woche gegen Sömmerda spielen haben wir vielleicht auch da eine kleine Chance“, meinte
ein zufriedener Trainer Peter Jacobs.

Eisenach:
Bieniek (20), Ganzmann (20), Schwarz (16), Levie (14), Jacobs (11), Rast (10),
Stieglitz (9), Langlotz (5), Müller (4)

Fouls:
11:13 Freiwürfe: 7/11 : 5/11 Dreier: 8:5

Mit
freundlichen Grüßen

Peter
Jacobs

28.02.2010 BV Eisenach Tigers e.V. SG Basketball HSV-KSSV Weimar II

Durch eine überzeugende Mannschaftsleistung gewannen die
Basketballer der Eisenach Tigers ihr Heimspiel gegen den HSV-KSSV Weimar II mit
89:56 (42:26).
Mit dem deutlichen Sieg gelang die Revanche für die
bittere Hinspielniederlage. Die Tigers, quasi in Bestbesetzung aufgelaufen,
hatten sich für das Spiel viel vorgenommen und konnten dies auch gleich im
ersten Viertel umsetzen. Nach dem 8:6 in der 5. Spielminute drehten die
Eisenacher auf und zogen bis zum Ende des ersten Viertels auf 21:9 davon. Die
Abwehr stand kompakt und im Angriff war Daniel Ganzmann unter dem Korb nicht zu
stoppen. Im zweiten Viertel gelangen Florian Reißig zahlreiche Ballgewinne.
Diese schloss er per Fast Break ab. Auch verteilte er im Verlauf des Spiel klug
die Bälle und unterstrich dadurch seine gute Leistung. Weimar kämpfte und
verlor den Abschnitt nur mit 17:21, lagen aber dennoch mit 26:42 zur Halbzeit
hinten.
Die junge Weimarer Mannschaft stellte mit Beginn der
zweiten Halbzeit auf Manndeckung um. Doch die Wartburgstädter nutzen die Lücken
in der Abwehr nun konsequent. Florian Bieniek war nicht zu stoppen und punktete
ebenso wie Daniel Ganzmann unter dem Korb nach belieben. Mit einem 15:2 Lauf
innerhalb von fünf Minuten stellten die Gastgeber die Weichen endgültig auf
Sieg. Nach dem 61:31 in der 26. Minute war das Spiel endgültig entschieden.
Doch dann schlichen sich einige Leistsinnsfehler im Spiel der Tigers ein.
Weimar konnte dies nutzen und machte einige Punkte unter dem Korb. Die
Eisenacher stellten nicht mehr so schnell von Abwehr auf Angriff um und nahmen
zu schnell ihre Würfe. Dennoch konnten sie auch das letzte Viertel mit 16:14
für sich entscheiden und den sicheren und verdienten 79:56 Sieg einfahren.
„Wir können alles in allem sehr zufrieden mit unserem
Spiel heute sein. Bis auf einige Nachlässigkeiten im Angriff, haben wir
überzeugt heute. Die Abwehr stand gut und wenn wir konzentriert zu Werke gehen,
muss auch in der nächsten Woche ein Sieg bei Motor Gispersleben drin sein“,
meinte Rückkehrer und Topscorer Florian Bieniek nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (17), Ganzmann (17), Reißig (14), Levie
(8), Langlotz (7), Rast (6), Bögel (4), Schwarz (4), Müller (2), Jacobs

Fouls: 21:15 Freiwürfe: 12/20 : 6/18 Dreier:
3:4

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

30.01.2010 BV Eisenach Tigers vs. Eichsfelder BC

Durch eine enttäuschende Vorstellung verloren die
Basketballer vom BV Eisenach Tigers ihr Bezirksligauswärtsspiel beim
Eichsfelder BC mit 58:80 (36:44). Die Eichsfelder, welche in der letzten Woche
noch überraschend bei Lok Eisenach verloren, zeigten eine engagiertere und
kämpferische Leistung.
Trotz
widriger Umstände, da die Eisenacher auf Grund der Wetterverhältnisse erst
zwanzig Minuten vor dem Spiel am Samstag Morgen um 10 Uhr in Heiligenstadt
eintrafen, begannen sie konzentriert und führten nach fünf Minuten mit 6:0.
„Vielleicht
haben wir uns da zu sicher gefühlt. In jedem Fall kann ich mir die Einstellung
mancher Spieler nicht erklären“, meinte ein völlig unzufriedener Peter Jacobs
nach dem Spiel. In der Tat produzierten die Gäste neben zahlreichen Fehlpässen
auch Ballverluste bereits im Spielaufbau. „Wenn ich dann sehe, dass nicht
wenigstens zurückgelaufen wird, verstehe ich die Mannschaft nicht. Auch wurde
unsere Taktik in keiner Weise umgesetzt“, so Jacobs weiter. Die Wartburgstädter
wollten vor allem die Dreier der Gastgeber verhindern, was ihnen acht Mal im
Spiel nicht gelang. Nach dem 16:18 Rückstand im ersten Viertel gingen die
Eisenacher durch Rückkehrer Florian Bieniek in der 15. Minute 30:28 in Führung.
Doch ab diese Zeitpunkt ging nichts mehr. Eichsfeld war schneller auf den
Beinen und nutzte die Fehler des Gegners. Mit einem 16:6 Lauf gingen sie in die
44:36 Halbzeitführung.
In
der zweiten Halbzeit schien es, dass sich die Eisenacher bereits abgeschrieben
hatten. Vor allem die Offensive präsentierte sich erschreckend schwach. Beiden
Aufbauspielern fehlte es an Ideen und Durchschlagskraft. Zu allem Überfluss
kassierten sie zwei technische und ein unsportliches Foul. Der EBC gewann den
Abschnitt 17:9 und stellte so entgültig die Weichen auf Sieg. Im letzten
Viertel sollte der Rückstand in Grenzen gehalten werden, doch die Gastgeber
fanden immer wieder eine Lücke in der Manndeckung der Eisenacher, so dass sie
auch dieses Viertel mit 19:13 gewannen und einen hohen 80:58 Sieg einfuhren.
Beim
nächsten Spiel zu Hause gegen Big Gotha haben die Tigers etwas gutzumachen,
denn im Hinspiel setzte es eine derbe 49:89 Klatsche.

Eisenach:
Ganzmann (19), Bieniek (8), Reißig (6), Jacobs (6), Salzmann (5), Rast (5),
Levie (5), Böhme (4)

Fouls:
18:14 Freiwürfe:
16/24 : 9/18 Dreier: 8:3

Mit
freundlichen Grüßen

Peter
Jacobs

17.1.10 Tigers vs. Weimar I

Mit einer achtbaren 45:70 (17:44) Niederlage kehrten die Basketballer der Eisenach Tigers vom Bezirksliga Auswärtsspiel beim KSSV Weimar I zurück.
Die Gäste verschliefen den Start komplett, was womöglich auch am ungewöhnlichen Spielbeginn Sonntag 10Uhr lag. Weimar, letzte Saison noch Oberliga spielend, setze die Tigers enorm unter Druck und konnte zumeist unter dem Korb punkten, was ihnen die 12:0 Führung nach sechs Minuten bescherte. Die Eisenacher kamen weiterhin nur langsam in Tritt und mussten sich jeden Punkt hart erarbeiten. Dadurch verloren sie das erste Viertel mit 7:25. Nach sieben Punkten in Folge zu Beginn des zweiten Viertels konnten die Wartburgstädter auf 16:32 verkürzen. Weimar nahm eine Auszeit in der auch die Eisenacher vor allem ihr defensiv Grundkonzept durchsprachen. Durch die kompakte Abwehr heraus sollten möglichst wenig KSSV Punkte zugelassen werden. Dies gelang relativ gut, aber durch die weiterhin nicht vorhandene Offensive ging die erste Halbzeit 17:44 verloren.
In der zweiten Halbzeit spielten die Gäste wie ausgewechselt. Die Abwehr stand nun sehr gut und zwang Weimar meist zu Distanzwürfen. Beim Gastgeber schien der Korb nun wie vernagelt und kein Wurf außerhalb des Brettes fand sein Ziel während der Underdog einen guten Mix im Angriff fand und nun auch endlich punkten konnte. Völlig überraschend gewannen sie so den dritten Abschnitt mit 16:14. Wie in der Vorwoche gegen Erfurt, welche punktgleich mit Weimar an der Spitze der Liga sind verkauften sich die Tigers auch diesmal in der zweiten Halbzeit teuer. Die Abwehr stand weiterhin kompakt und ließ kaum Punkte zu. Allerdings konnte im Angriff nicht ausreichend Kapital geschlagen werden. Das letzte Viertel endete 12:12, dass die Wartburgstädter die zweite Halbzeit gewannen und die Niederlage mit 45:70 im Rahmen hielten.
„Mit den beiden zweiten Hälfte letzte und diese Woche können wir sehr zufrieden sein. Beim nächsten Spiel in Heiligenstadt müssen wir besser aus den Startlöchern kommen und dürfen nicht so hektisch im Angriff agieren, dann sollte ein Sieg machbar sein“, meinte Florian Reißig, mit 14 Punkten erfolgreichster Werfer der Eisenacher, nach dem Spiel.

Eisenach: Reißig (14), Ganzmann (12), Jacobs (6), Rast (4), Salzmann (3), Schlesinger (2), Levie (2), Schwarz (2)

Fouls: 22:16 Freiwürfe: 10/20 : 13/19 Dreier: 2:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

09.01.2010 Eisenach Tigers vs. USV Erfurt III

Mit einer 51:67 (23:40) Niederlage starten die Eisenach Tigers ins Basketballjahr 2010. Zu Hause verloren sie ihr Bezirksligaspiel gegen den Tabellenführer USV Erfurt III zwar verdient, haderten aber mit sich und den Schiedsrichtern.
Dabei erwischten die Gastgeber einen Auftakt nach Maß. Sie spielten konzentriert und kompakt in der Abwehr und konnten auch im Angriff den Ball unter den Korb bringen und punkten. Nach fünf Minuten stand es 7:2. Dann kam der Angriffsmotor vom USV langsam in Fahrt. Die körperlich überlegenen Spieler ließen den Ball gut laufen, erzielten ihre Treffer aus der Mitteldistanz und gewannen dadurch das erste Viertel mit 16:11. Beim Stand vom 20:27 in der 16. Minute, dann eine Schlüsselszene des Spiels. Daniel Ganzmanns Treffer hätte trotz 3-Sekunden-Regelübertretung eines Mitspielers zählen müssen. Die Schiedsrichter gaben den regulären Korb nicht. Eisenach war danach völlig verunsichert, während die Erfurt durch zwei Dreier auf 38:23 davonzogen. Eine Minute vor der Halbzeit dann die zweite entscheidenden Szene. Florian Reißig zog zum Korb, wurde gefoult und machte dennoch den Korb. Doch statt Treffer und Bonusfreiwurf erhielt er zur Verwunderung aller ein Offensivfoul. Daraufhin beschwerte er sich und erhielt ein technisches Foul – sein viertes und war damit so gut wie aus dem Spiel. Zur Halbzeit stand es dann 23:40 gegen die Tigers, womit das Spiel fast entschieden war.
Mit dem Ziel wenigstens die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden gingen die deprimierten Wartburgstädter in das dritte Viertel. Doch hier spielte sich Erfurt förmlich in eine Rausch, traf nahezu jeden Wurf, währenddessen die Eisenacher im Angriff nichts zu Stande brachten und das Viertel mit 9:22 abgaben. Im letzten Abschnitt zeigten die Tigers, dass sie mit dem Gegner, wenn sie sich ihr Spiel konstant durchziehen, durchaus mithalten konnten. Die Abwehr stand nun wieder sicherer und im Angriff wurde schnell nach vorne gespielt. Erfurt schien ein wenig mit den Kräften am Ende, während nun die Gastgeber auch endlich aus der Distanz trafen. Die letzten zehn Minuten wurden mit 19:5 gewonnen, so dass die 51:67 Niederlage noch halbwegs erträglich ausfiel.
„51 Punkte in einem Heimspiel sind natürlich mehr als dürftig. Wir haben uns durch die aggressive Spielweise des Gegners und die zwei extrem schlechten Pfiffe der Schiedsrichter völlig aus dem Konzept bringen lassen. Das müssen wir abstellen, sonst gibt es nächste Woche in Weimar eine derbe Packung“, meinte Jan Müller nach dem Spiel.

Eisenach: Ganzmann (10), Schwarz (10), Rast (9), Müller (7), Salzmann (5), Reißig (4), Jacobs (3), Levie (3)

Fouls: 10:23 Freiwürfe: 19/36 : 4/8 Dreier: 4:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

19.12.2009 VC Roßleben vs. BV Eisenach Tigers e.V.

Im letzten Spiel des Jahres 2009 verloren die Basketballer der Eisenacher Tigers ihr Auswärtsspiel beim VC Roßleben denkbar knapp und unglücklich mit 73:74 (43:36). Eisenach, das auf einige Stammspieler verzichten musste, sah sich der besten Formation Roßlebens gegenüber. Der Start begann dennoch sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft konnte sich absetzen und beide Teams hatten Probleme vor allem in der Verteidigung. Eisenach vor allem unter dem Korb und Rossleben konnte die Dreier der Eisenach nicht unterbinden. So endete das Viertel leistungsgerecht 22:22.
Auch im zweiten Viertel waren beide Teams auf Augenhöhe. Während die Tigers vor allem durch gutes Teamplay und sich abwechselnden Schützen auszeichnete, lastete die Last bei Rossleben auf den Schultern ihrer zwei besten Spieler. Zwei Minuten vor der Halbzeit führten die Gastgeber mit 36:32. Aber durch guten Zug zum Korb von Florian Reißig und Nachsetzen durch Dietmar Levie gingen die Eisenacher in Führung. Rossleben haderte mit den Schiedsrichtern, kassierte ein technisches Fouls, woraus Eisenach durch Freiwurf von Philipp Rast und Dreier von Dietmar Levie Kapital schlagen konnte und mit einem 43:36 Vorsprung in die Halbzeit gehen konnte.
Den Beginn der zweiten Halbzeit verschliefen die Wartbugstädter, so dass der VC binnen vier Minuten aus de Rückstand eine 46:45 Führung herausspielen konnte. Immer wieder ließen die Eisenacher den Gastgeber durch die Mitte zu Punkten kommen während sie selbst im Angriff zu überhastet abschließen. Nach einer Auszeit lief es wieder besser im Spiel der Gäste. Daniel Ganzmann war unter dem Korb nicht oder nur durch Fouls zu stoppen. Mit der Schlusssirene des dritten Viertels wurde Philipp Rast beim Dreier gefoult und konnte erneut durch Freiwürfe eine 59:54 Führung herausholen.
Der letzte Abschnitt war ein Wechselbad der Gefühle der Gäste. Der knappe Vorsprung wurde immer wieder aufgeholt durch Rossleben. Zwei Minuten vor dem Ende kippte die Partie, als Rossleben aus einem 68:71 ein 74:71 machte. Eisenach, durch ein fragwürdiges fünftes Foul von Daniel Ganzmann geschwächt verkürzte auf 73:74, foulte dann um Rossleben an die Linie zu zwingen. Diese vergaben und mit dem letzten Angriff hatten die Wartburgstädter die Chance zum Sieg. Florian Reißig wurde von drei Gegnern umringt, passte zu Peter Jacobs, der statt selbst zu werfen weiterpassen wollte. Der Ball landete beim Gegner und so war die bittere 73:74 Niederlage besiegelt.
„Es lag nicht am letzten Angriff, dass wir verloren haben. Wir hatten immer wieder Schwächephasen im Spiel, mit Fehlpässen und schlechter Wurfauswahl. Unnötigerweise haben wir mit den Schiedsrichtern diskutiert, die fortan eher gegen uns pfiffen. Alles kam zusammen und so gehen wir leider mit fünf Siegen und sechs Niederlagen in die kurze Weihnachtspause“, meinte ein frustrierter Philipp Rast nach dem Spiel.

Eisenach: Ganzmann (20), Levie (16), Reißig (15), Rast (13), Jacobs (9), Salzmann, Barth

Fouls: 22:10 Freiwürfe: 8/16 : 17/29 Dreier: 4:6

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

13.12.2009 BV Eisenach Tigers e.V. vs. 1. TSV Bad Salzungen

Das letzte Heimspiel im Jahr 2009 endete für die Bezirksligabasketballer des BV Eisenach Tigers mit einem sicheren 93:71 (40:28) Heimsieg gegen den TSV Bad Salzungen.
Eisenach begann konzentriert und lag nach fünf Minuten mit 9:2 in Front. Doch dann schlichen sich unnötige Fehler in der Abwehr ein, so dass die Gäste teilweise durch die Abwehrreihen spazieren konnten. Bad Salzungen, in ihrem ersten Bezirksligajahr nutzte die Chance und gewann das erste Viertel knapp mit 15:14.
Im zweiten Viertel besannen sich die Tigers auf ihre Stärken. So standen sie nun kompakter in der Abwehr und ließen keine einfachen Würfe zu. Die Folge waren einige Fehlwürfe der Gäste, was die Gastgeber nutzen konnten. Sechs Punkte von Daniel Ganzmann brachte Eisenach 32:24 in Führung. Salzungen nahm ein Auszeit und stellte auf Zone um. Doch die Systeme der Wartburgstädter wurden gut gelaufen. Michael Langlotz erzielte zwei Dreier in Folge zur 40:28 Halbzeitführung.
In den ersten fünf Minuten der zweiten Halbzeit konnten die Tigers nur Körbe von der Freiwurflinie erzielen. Zu viele Chancen unter dem Korb wurden bei einfachen Korbleger vergeben. Glücklicherweise foulten die Gäste häufig, so dass der Vorsprung mit 51:38 annähernd gleich blieb. Zu viel lief im Spiel der jungen Gäste über deren Aufbauspieler, der zwar 31 Punkte erzielen konnte, aber mehrfach erfolglos von der Dreierlinie blieb. Der eingewechselte Martin Böhme drückte den letzten Minuten des dritten Viertels seinen Stempel auf. Er markierte fünf Punkte zur 61:42 Führung.
Der letzte Abschnitt entwickelte sich zum munteren Scheibenschießen. Nach dem Motto, „ich schone mich hinten um vorne Punkte zu erzielen“ gingen beide Teams zu Werke. Leider ließen die Tigers erneut zahlreiche Möglichkeiten unter dem Korb aus, so dass die Chance vergeben wurde, die 100-Punkte-Marke zu durchbrechen.
Positiv zu erwähnen allerdings, dass sich jeder in die Punktetafel eintragen konnte. „Dennoch müssen wir einfach besser unter dem Korb treffen und eine bessere Wurfauswahl zu Tage tragen, sonst wird es im letzten Spiel des Jahres beim VC Rossleben sehr schwer, zumal wahrscheinlich einige Spieler ausfallen werden“, meinte nach dem Spiel der nicht vollständig zufriedene Trainer Peter Jacobs.

Eisenach: Ganzmann (22), Langlotz (19), Levie (19), Reißig (12), Barth (11), Böhme (7), Jacobs (3)

Fouls: 10:27 Freiwürfe: 27/39 : 3/7 Dreier: 6:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

05.12.2009 ESV Lokomotive Eisenach vs. BV Eisenach Tigers e.V.

Das Ortsderby der Basketball-Bezirksliga West endete mit einem verdienten „Auswärtssieg“ der Eisenach Tigers bei Lokomotive Eisenach. Nach der 69:89 (30:40) bleibt Lok ohne Sieg am Tabellenende, während sich die Tigers in der oberen Tabellenhälfte festsetzen konnten.
Das Spiel begann äußerst ausgeglichen und auf gutem Niveau. Lok, die sich zu Beginn der Saison mit einigen Spielern aus Bad Salzungen verstärken konnten, begann konzentriert und konnte zumeist unter dem Korb punkten. Die Tigers hingegen fanden einen guten Mix aus Distanzwürfen und Aktionen unter dem Brett. Das Duo Daniel Ganzmann / Peter Jacobs ergänzte sich hierbei gut. Das erste Viertel endete leistungsgerecht 17:17. Nach der 20:19 Führung durch den Topscorer vergangener Jahre Christian Thienel, der sich häufig in Einzelaktionen aufrieb, drehte sich das Spiel. Die „Gäste“ spielten konsequent über ihre Center Daniel Ganzmann und Mario Salzmann, der eine beherzte Leistung zeigte. Die Lücken der Lok-Abwehr wurden einige Male genutzt, so dass der Vorsprung binnen fünf Minuten auf 36:22 anwuchs. Lok steckte nicht auf und kam bis zur Pause noch auf 30:40 heran.
Auch im dritten Viertel waren die Tigers nur leicht im Vorteil, konnten sich aber stetig weiter absetzen. Dadurch, dass Lok Aufbauspieler Schiller früh vier Fouls hatte, wurde nun eine andere Verteidigung gespielt, welche Druck ausüben sollte. Dies gelang über weite Strecken. Im Angriff konnte sich nach durchwachsener ersten Halbzeit Dietmar Levie des öfteren unter dem Korb in Szene setzen. Die Tigers gewannen das Viertel mit 23:18 und bauten damit die Führung auf 63:48 aus.
Zu Beginn des letzten Abschnitts gelang den Lok Akteuren fünf Minuten lang nichts mehr. Der Favorit nutzte dies vor allem durch schnelle Konter nach guter Verteidigung aus und schaffte einen 15:2 Lauf, wodurch der Vorsprung auf 78:50 anwuchs. Einziges Manko an diesem Tag, die äußerst schlechte Quote an der Freiwurflinie. Nur 13 von 38 Versuchen fanden ihr Ziel. In den letzten Minuten kämpfte Lok noch einmal, wohingegen die Tigers ein wenig zu verspielt wirkten und unkonzentrierter in der Abwehr agierten, so dass am Ende der Sieg mit 89:69 verdient und nicht zu hoch ausfiel.
„Wir haben heute wieder gut als Team zusammengespielt. Jeder hat gepunktet und Einsatz gezeigt. Ich denke, die Leistungssteigerung der letzten Wochen ist auch heute wieder zu sehen gewesen. Dies wollen wir in den letzten beiden Spielen vor dem Jahreswechsel auch noch umsetzen“, meinte Florian Reißig, der erneut im Aufbau der Tigers überzeugen konnte.

Lok Eisenach: Sachs (15), Martin (15), Otto (13), Thienel (10), Schiller (8), Jennerjahn (2), Metzing (2), Heß (2), Heidenreich (2)

Eisenach Tigers: Ganzmann (21), Levie (17), Reißig (15), Jacobs (11), Salzmann (10), Barth (5), Böhme (5), Müller (3), Rast (2)

Fouls: 29:25 Freiwürfe: 16/25 : 13/38 Dreier: 1:4

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

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