Aktuelle Spielberichte

Saison 2015/2016

Tigers gg. BBC Mühlhausen 48:72

Die Basketballer des BV Eisenach Tigers verloren ihr erstes Saisonspiel der neugeschaffenen Basketball Landesliga West zu Hause gegen den BBC Mühlhausen erwartungsgemäß 48:72 (24:26). Nach der Abschaffung der Bezirksliga und dem Zusammenziehen der Landesliga auf nunmehr drei Landesligastaffeln startete die Saison gegen den Favoriten aus Mühlhausen mit einer völlig neuen Mannschaft. Nachdem in der Vorwoche noch überraschend die erste Pokalhürde genommen wurden, konnten die Eisenacher zunächst gut mithalten. Trotz fehlender Spieler und einem Team aus vornehmlich Spielern jenseits der 30 konnte vor allem in der Abwehr gut dem Druck der Gäste standgehalten werden. Die Tigers profitierten von zahlreichen Fehlwürfen der Mühlhäuser, konnten selbst aber in der Offensive wenig Akzente setzen, so dass das erste Viertel mit 6:11 verloren ging. Im zweiten Viertel waren die Gastgeber sogar die bessere Mannschaft und konnten bis zur Pause auf 24:26 verkürzen.

Mit zunehmender Spieldauer schlichen sich aber immer mehr Abspielfehler im Aufbau der Eisenacher ein. Mühlhausen nutzte dies konsequent und lief Fast Breaks zu einfachen Punkten. Jetzt traf der Gast auch die Würfe von außen und die deutlich besser besetzte Bank mit starken Nachwuchsspielern setzte Akzente. Der Rückstand der Tigers betrug vor dem Schlussviertel 33:45. Allerdings wurde die Hoffnung auf ein spannendes Schlussviertel schnell zunichte gemacht, denn der BBC konterte weiter eiskalt und nutzte die Schwächen des Gegners eiskalt. Die Kräfte ließen nun sichtlich nach und so verloren die Wartburgstädter den Schlußabschnitt mit 15:27 und verloren damit das erste Spiel mit 48:72.

"Wir müssen uns darauf einstellen, dass so oder so ähnlich wohl alle Saisonspiele laufen können. Wir haben Luft und Kraft für eine Halbzeit, aber zwecks mangelnder Alternativen von der Bank wird es schwer in der zweiten Halbzeit dran zu bleiben und sich eine Siegchance zu erarbeiten", resümierte Topscorer und Spielertrainer Florian Reißig nach dem Spiel.

Eisenach: Reißig (14), Levie (9), Salzmann (8), Jacobs (7), Böhme (5), Simon (5), Steinmetz

Fouls: 16:15 Freiwürfe: 8/10:4/15 Dreier: 4:6

MFG

Peter Jacobs

Saison 2014/2015

Tigers vs. Germania Hermsdorf 51:84

Das die Trauben in der Basketball Landesliga momentan weiter zu hoch hängen, bekamen die Eisenach Tigers beim Heimspiel gegen Germania Hermsdorf zu spüren. Trotz über eine weite Strecke engagierte und couragierte Leistung verloren die Tigers deutlich mit 51:84 (22:35).

Gehandicapt durch den Ausfall mehrerer Spieler gingen die Eisenacher in die Partie. Das erste Viertel konnte ausgeglichen gestaltet werden und ging lediglich mit 13:16 verloren. Beim Kampf um den Deffensivrebound wurde gut gearbeitet und dadurch die teilweise erhebliche körperliche Unterlegenheit wieder ausgeglichen. In der Offensive hingegen wurde viel zu überhastet agiert. Entweder kam es zu Fehlpässen, oder überhasteten Aktionen auf dem Weg zum Korb. Nur neun erzielte Punkte im zweiten Viertel sprechen eine deutliche Sprache, so dass es mit einem 22:35 Rückstand in die Kabinen ging.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die Wartburgstädter auf eine Zonenverteidigung um, was aber nur bedingt funktioniert, da die Hermsdorfer durch geschicktes Passspiel und Einzelaktionen die Gastgeber immer wieder in Verlegenheit brachten. So ging auch der dritte Abschnitt deutlich mit 15:24 verloren.

Die Unkonzentriertheiten im Angriff zogen sich wie ein roter Faden durch die Partie. Bereits im Spielaufbau konnten die Gäste den Ball erobern und kamen dadurch zu leichten Punkten. Stimmte zumindest der Einsatz in den ersten 35 Minuten des Spiels, kippte dies in den letzten fünf Minuten jedoch vollends um. Immer mehr Einzelaktionen und schlechte Würfe gepaart mit einer nachlässigen Verteidigung ließen den Gästen einen 15:0 Lauf in den letzten drei Spielminuten zu. Dadurch stand am Ende mit 51:84 die bis dato höchste Saisonniederlage zu Buche.

„Das letzte Viertel müssen wir in vielerlei Hinsicht schnell vergessen. Wir müssen besser als Team zusammen spielen um so körperliche Defizite auszugleichen und uns eine bessere Wurfauswahl kreieren“, meinte der Topscorer der Eisenacher, Philipp Gläser nach dem Spiel.

Eisenach: Gläser (11), Simon (11), Lehmann (8), Aust (6), Jacobs (5), Levie (5), Sturm (5)

Fouls: 20:11 Freiwürfe: 7/13:14/23 Dreier: 4:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Apolda gegen Eisenach Tigers 56:44

Auch im fünften Landesligaspiel der Basketballer gab es für die Eisenach Tigers nichts zu holen. Sie verloren mit 44:56 (25:20) beim TV Jahnbund Apolda und warten daher weiter auf den ersten Saisonsieg.

Stark ersatzgeschwächt reisten die Eisenach nach Apolda, doch trotz des frühen Spielbeginns (Sonntag, 10 Uhr) kamen die Gäste gut aus den Startlöchern. Es entwickelte sich ein intensives Spiel bei dem die Tigers gut mithalten konnten, weil sie fehlende Größe durch Einsatz wettmachen konnten. So ging das Viertel knapp an den Gastgeber. Auch im zweiten Viertel war die Mannschaftsleistung und vor allem eine starke Verteidigung die dazu führten, dass der Abschnitt klar mit 15:9 gewonnen wurde und die Wartburgstädter wie im Hinspiel mit einer Pause in die Kabinen gingen.

Doch auch diesmal war es das dritte Viertel was die entscheidende Wende zu Ungunsten der Eisenacher bringen sollte. Verloren sie beim Heimspiel noch mit 10:23, war es nun vor allem die katastrophale Chancenverwertung in der Offensive die die Gäste auf die Verliererstraße brachte. Ganze sechs Punkte – vor allem zurückzuführen auf aggressive Verteidigung und Druck auf den Aufbau durch Apolda – bedeuten ein 6:17 und einen 31:37 Rückstand vor dem letzten Abschnitt.

Mit nur einem Ersatzspieler angereist, vormochten die Tigers nicht noch einmal entscheiden verkürzen zu können. Apolda traf nun auch wichtige Dreier von außen, so dass die Aufholjagd im Keim erstickt wurde. Zu allem Überfuß handelten sich die Eisenacher auch noch ein technisches Foul ein. Dennoch gab es gute Szenen im letzten Viertel welche Hoffnung machen sollten, in den „Endspielen“ gegen Ilmenau, welche ebenfalls noch sieglos sind, die rote Laterne abzugeben.

„Mit nur einem Auswechselspieler ist es sehr schwer auswärts gegen ein eingespieltes Team mit voller Bank etwas zu erreichen. Wir haben aber alles gegeben, sind allerdings wie so oft an unserer überhasteten Spielweise und der schlechten Trefferausbeute gescheitert“, meinte Philipp Gläser nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (17), Aust (10), Gläser (7), Reißig (4), Lehmann (3), Sturm (3)

Fouls: 23:19Freiwürfe: 10/16:13/21 Dreier: 6:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Pokalspiel Sömmerda : Tigers 72:78

Die Basketballer der Eisenach Tigers konnten am Wochenende in der 2. Runde des Thüringer Basketballpokals einen 78:72 (24:38) Auswärtserfolg bei Einheit Sömmerda erringen. Dabei lag das Team nahezu das ganze Spiel zurück (zwischenzeitlich sogar mit 18 Punkten), konnte aber auf Grund einer sehr guten moralischen und kämpferischen Leistung das Spiel noch drehen. Nachdem die Eisenacher in der ersten Runde noch ein Freilos hatten, war von Beginn an klar, dass es gegen den Bezirksligisten aus Sömmerda schwer werden würde, zumal die Gäste mit nur sieben Spielern angereist waren. Entsprechnd holprig war auch der Start, den die Wartburgstädter total verschliefen. der Blick für freie Räume im Angriff fehlte, so dass vor allem die Offensive stotterte. So ging das erste Viertel mit 10:22 verloren. Die Tigers reagierten und stellten auf Zonenverteidigung um und kassierten dadurch nicht mehr so leichte Punkte. Der Angriff lief trotz gutem Einsatz schwerfällig, aber zunehmend mit mehr Struktur. Sie ging der Abschnitt nur mit 14:16 verloren und die Tigers mit einem 24:38 Rückstand in die Kabinen. Auch der Start in die zweite Halbzeit lief alles andere als optimal, so dass sich der Rückstand sogar noch auf 24:42 vergrößerte. Bis zum Ende des dritten Viertels konnte der Landesligist lediglich auf 45:60 verkürzen, alles sah nach der Niederlage gegen den unterklassigen Bezirksligisten aus. Doch plötzlich kippte das Spiel. Philipp Gläser und Samuel Aust drehten aus und schafften mit schönen Aktionen bis fünf Minuten vor dem Ende den 62:64 Anschluss. Das Spiel war wieder völlig offen und Sömmerda zeigte weiterhin Nerven. Ihnen gelang so gut wie nichts mehr im Angriff währenddessen die Eisenacher nun voll im Spiel waren. Allen voran René Wollny, der binnen kurzer Zeit zwei Dreier versenkte und mit 27 Punkte der beste Akteur der Tigers war. Eine Minute vor Schluss führten die Gäste nun mit 72:71. Sömmerda versuchte alles und zwang die Eisenacher durch Fouls an die Freiwurflinie. Die Wollny und Aust behielten die Nerven, trafen jeden der sechs Versuche und brachten so den hart erkämpften 78:72 zurück nach Hause. "Das war sehr knapp heute und wir hätten uns auch nicht über ein Ausscheiden beschweren können. Doch wir haben nie aufgegeben und sollte durch das Spiel nun auch Selbstvertrauen für die Liga mitnehmen, um auch dort möglichst bald den ersten Saisonsieg einzufahren", meinte ein sichtlich erleichterter Trainer Florian Bieniek nach dem Spiel. Nächste Gelegenheit zum ersten Sieg haben die Eisenacher am Sonntag im Heimspiel gegen die TU Ilmenau. Eisenach: Wollny (27), Bieniek (19), Aust (14), Gläser (11), Reißig (3), Sturm (2), Levie (2)

Altenburger BC : Tigers 74:67

Auch das zweite Auswärtsspiel der Basketballlandesligasaison endete für die Eisenach Tigers mit einer Niederlage. Beim Altenburger BC war vor allem die dünne Spielerdecke der ausschlaggebende Grund für die 67:74 (30:41) Niederlage.

Mit nur sieben Spielern angereist, sahen sich die Tigers einem hochmotivierten und mit voller Besetzung spielenden Kontrahenten gegenüber. Ähnlich wie bei der ersten Auswärtspleite brauchten die Eisenacher zu lange, um den Respekt gegenüber dem Gegner abzulegen. Altenburg begann aggressiv und mit schnellem Spiel nach vorne und überrollte die Gäste im ersten Viertel förmlich mit 32:16. Vor allem das Umschalten von Angriff auf Abwehr klappte bei den Wartburgstädtern nur mangelhaft.

Die besserte sich im zweiten Viertel erheblich. Die Gegenspieler wurden jetzt besser gedeckt und auch die Angriffssysteme wurden genauer gelaufen. Florian Bieniek, mit 30 Punkten Topscorer auf dem Feld, wusste sich ein ums andere Mal energisch unter dem Korb durchzusetzen. So gelang es den Eisenachern das Viertel mit 14:9 für sich zu entscheiden und auf 30:41 zur Pause zu verkürzen.

Leider entwickelte sich der Start in die zweite Halbzeit genauso wie zu Beginn der Partie. Die Gäste ließen sich vom Druck der Altenburger beeinflussen, verzettelten sich in Einzelaktionen und produzierten Fehlpässe en Masse. Dies nutzte der Gegner geschickt aus und kam zu einfachen Fastbreakpunkten. Beim 61:36 elf Minuten vor dem Ende sah es nach einer herben Klatsche für die Tigers aus. Doch nach einer weiteren Auszeit stand vor allem die Verteidigung wieder besser. Die Defensivrebounds wurden gesichert und in der Offensive wurde nicht mehr so überhastet agiert. Rückkehrer René Wollny hatte mit seinen 18 Punkten maßgeblichen Anteil daran, dass der Rückstand zum Ende der Partie immer mehr schmolz. Mit einem 17:4 Lauf in den letzten zwei Minuten kämpften sich die Eisenacher bis zum 67:74 Endresultat heran.

„Wer weiß was passiert wäre, wenn das Spiel noch drei Minuten länger gedauert hätte, aber wir können auf Grund des Spielverlaufes mit dem Ergebnis letztlich zufrieden sein. Nun wollen wir am Sonntag im Heimspiel gegen Apolda den ersten Saisonsieg einfahren“, meinte Dietmar Levie nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (30), Wollny (18), Sturm (7), Levie (6), Aust (3), Jacobs (3), Meinhardt

Für die U16 der Eisenach Tigers setzte es eine empfindliche 13:116 (10:52) Klatsche bei Big Gotha I. Bereits nach dem ersten Viertel welche mit 2:28 verloren ging, war abzusehen, dass dies ein bitterer Tag für die jungen Spieler wird. Dennoch ließ die Mannschaft Einsatz und Laufbereitschaft vermissen und ergaben sich ihrem Schicksal. Nun gilt es Wiedergutmachung zu betreiben beim Heimspiel am kommenden Sonntag.

Dagegen verkaufte sich die U14 bei der 59:73 (29:28) Niederlagen im Heimspiel gegen den USV Jena lange Zeit sehr teuer. Michael Böhm konnte 26 Punkte erzielen. Auch die drei Mädels im Team der Eisenacher bekamen ihre Spielzeit und konnten sich in die Punkteliste eintragen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Hermsdorf vs Tigers 61:48

Am ersten Spieltag der neuen Landesliga Saison gab es für die Basketballer der Eisenach Tigers vom Auswärtsspiel bei Germania Hermsdorf mit einer 48:61 (26:33) nichts zählbares mitzunehmen.

Den Tigers merkte man den Trainingsrückstand sowie die mangelnde Wettkampfpraxis an, dennoch verkauften sie sich über weite Strecken des Spiel teuer und konnten bis zur Pause das Spiel offen gestalten.

Der Weggang von insgesamt sieben Spielern (u.a. Michaelis, Schmidt, Bawey, Frey) konnte nicht kompensiert werden. So traten die Eisenacher mit acht Spielern in Hermdorf an und begannen überraschend stark. Die Verteidigung stand gut und Spielertrainier Florian Bieniek wusste sich ein ums andere Mal unter dem Korb durchzusetzen. So gewannen die Gäste den ersten Abschnitt mit 14:13. In der Folge häuften sich aber technische Fehler in Form von zahlreichen Schrittfehlern. Trotzdem stand es nach 17 Minuten 26:26. Eine kurze Schwächephase der Wartburgstädter nutzte der favorisierte Gast um zur Pause 33:26 in Führung zu gehen.

In der zweiten Halbzeit war es vor allem die katastrophale Chancenverwertung die verhinderte, dass die Eisenacher noch einmal eine Aufholjagd starten konnten. Lediglich sechs Punkte gelangen im dritten Viertel. Im letzten Abschnitt kämpfte das junge Team um die beiden Neulinge Yannik Sturm und Christoph Meinhardt sehr gut und entschieden den Abschnitt mit 16:13 für sich, was jedoch nichts an der 48:61 Auftaktniederlage änderte.

„Wir können dennoch mit dem Spiel zufrieden sein. Das sah vom Papier her vor dem Spiel deutlicher aus, wir haben gut gekämpft und mit weniger Fehlern sogar am Sieg schnuppern können. Im Training müssen wir Gas geben, denn die Landesliga ist nur mit sechs Mannschaften besetzt, wir haben also nur zehn Spiele um eine vernünftige Saison zu spielen“, meinte Samuel Aust nach dem Spiel.

Eisenach: BIeniek (18), Sturm (7), Gläser (6), Meinhardt (6), Levie (4), Reißig (4), Jacobs (2), Aust (1)

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Saison 2013/2014

Eisenach Tigers vs. Science City Jena Pokalspiel 78:111

Trotz einer sehr couragierten und engagierten Leistung schieden die Basketballer der Eisenach Tigers im Thüringer Pokal gegen den Regionalligisten Science City Jena mit 78:111 (46:59).

Dabei hielten die Gastgeber vor allem im ersten Viertel gut mit. 20:20 stand es nach sieben Minuten. Wieder einmal war es Thomas Michaelis, der bis dahin mit einer herausragenden Trefferquote für Punkte sorgte. Das erste Viertel ging knapp mit 29:34 verloren und spätestens jetzt merkte der Favorit, dass es kein extrem leichtes Spiel gegen den unterklassigen Gegner wird. Auch im zweiten Viertel gab es jede Menge Korbaktionen und durch das schnelle Spiel in der relativ kleinen Oststadthalle gab es zahlreiche Punkte. Die Gäste gewannen den Abschnitt mit 25:17 und nahmen eine 13 Punkte Führung in die Halbzeit.

Auch im dritten Viertel überzeugten die Eisenacher durch hohen Einsatz und gutes Zusammenspiel als Team. Auch die Bankspieler trugen ihren Anteil dazu bei, dass der dritte Abschnitt nur mit 18:24 verloren ging. In der insgesamt fairen Partie trat das ein, was viele Zuschauer schon vorher befürchtet hatten. Der Druck der Manndeckung der Jenenser wurde immer größer. Gepaart mit den Anstrengungen des Spiel vermochten die Tigers im letzten Viertel nicht mehr ganz so gut wie zuvor mitzuhalten, doch auch hier wurde nicht aufgesteckt, wenngleich das Ergebnis mit 14:28 recht deutlich ausfiel, so dass der 78:111 Endstand das erwartete Ergebnis, den Zuschauern ein schönes Spiel und den Wartburgstädtern die Gewissheit brachte, auch gegen höherklassige Gegner über weite Strecken mithalten zu können.

„Wir können sehr zufrieden sein mit der gezeigten Leistung. Das hat den bisherigen Saisonverlauf mit dem 2. Platz in der Landesliga bestätigt, so dass wir guten Mutes in die Weihnachtspause gehen können“, meinte Aufbauspieler Vivien Frey nach dem Spiel.

Eisenach: Michaelis (25), Bawey (12), Schmidt, U. (9), Bieniek (8), Levie (7), Reißig (5), Frey (4), Böhme (4), Schmidt, H. (2), Fröhlich (2)

MFG

Peter Jacobs

Tigers vs. Altenburg 76:70

Im letzten Heimspiel der Basketball-Landesligasaison des Kalenderjahres schafften die Eisenach Tigers einen 76:70 (40:26) Erfolg über den Altenburger BC. Damit überwintern die Wartburgstädter auf einem hervorragenden 2. Tabellenplatz mit einer Bilanz von vier Siegen und drei Niederlagen.

Schon im ersten Viertel wurden die Weichen auf einen Sieg gestellt. Altenburg fand kein Mittel gegen die gut stehende Zonenverteidigung der Gastgeber und verlor mit 10:26. Im Zweiten Viertel stellte sich der Gast etwas besser ein und konnte das Viertel mit 16:14 für sich entscheiden, so dass die Eisenacher mit einer 40:26 Führung in die Kabine gingen.

Auch in der zweiten Halbzeit hatten die Zuschauer nie das Gefühl, dass an diesem Tag etwas anbrennen kann für die Gastgeber. Altenburg stellte auf eine Box and One um, dass heißt vier Spieler verteidigen in einer Ball-Raum Verteidigung und ein Spieler kümmerte sich um den besten Offensivspieler der Tigers Thomas Michaelis. Dies hatte allerdings nur wenig Erfolg, da sich die Eisenacher immer wieder frei spielen konnten und punkteten. Altenburg traf einige Dreier und konnte dadurch auf 50:55 verkürzen. Doch durch guten Kampf und Einsatz zog Eisenach schnell wieder davon. Die Gäste gaben sich nicht geschlagen und verkürzten eine Minute vor Schluss auf 68:72, doch sicher verwandelte Freiwürfe von Vivian Frey und Florian Reißig brachten den letztlich nicht gefährdeten 76:70 Heimerfolg.

„Wir können mit der Hinrunde insgesamt zufrieden sein. Das Team hat sich gefunden und kann auch in kritischen Phasen bestehen. Am Sonntag steht das Highlight aber noch an. Wir wollen alles versuchen, im Pokalheimspiel gegen den Regionalligsten Science City Jena möglichst lange halbwegs mitzuhalten und zumindest bis zum Ende kämpfen“, meinte Florian Reißig nach dem Spiel.

Eisenach: Michaelis (25), Bieniek (17), Frey (12), Reißig (10), Fröhlich (8), Böhme (4), Schmidt, H.

Fouls: 17:17 Freiwürfe: 12/18:7/14 Dreier: 2:3

MFG

Peter Jacobs

Gotha vs. Tigers 81:36

Die Basketballer der Eisenach Tigers haben in die Erfolgsspur zurückgefunden. Eine Woche nach der bitteren 64:65 Heimniederlage gegen die bisher sieglose TU Ilmenau gewannen sie ihr Landesliga Auswärtsspiel bei BiG Gotha IV souverän mit 81:36 (36:21).

Beim Spiel gegen Ilmenau scheiterten die Tigers größtenteils an sich selbst. Nach einer 30:25 Halbzeitführung und einer acht Punkte Vorsprung fünf Minuten vor dem Ende war es vor allem die schlechte Quote von der Freiwurflinie (11 von 29) und ein unnötiges Foul mit der Schlussirene, die die Niederlage besiegelten. Bei einer 64:63 Führung wurde ein Ilmenauer Spieler beim Dreierversuch gefoult. Er verwandelte zwei von fälligen drei Versuchen und brachte den unerwarteten Auswärtssieg seiner Mannschaft.

Trotz dem Ausfall einiger Spieler hatten sich die Wartburgstädter für das folgende Spiel in Gotha viel vorgenommen. Gegen die sehr jungen Gastgeber der BiG taten sie die Eisenacher nur am Anfang schwer. Nach einem 7:10 Rückstand in der siebten Minute drehten sie auf und brachten durch schnelles Spiel den Gegner aus dem Konzept. Das erste Viertel wurde mit 20:13 gewonnen, das zweite mit 16:8, so dass bei der 36:21 Halbzeitführung bereits eine Vorentscheidung getroffen war. Thomas Michaelis hatte zu diesem Zeitpunkt schon 17 Punkte erzielt. Die zweite Halbzeit wurde für die Gastgeber noch bitterer. Nach dem 46:29 in der 27. Minuten markierten die Tigers binnen sieben Minuten 20 Punkte in Folge und zogen auf 66:29 davon. In dieser Phase schaffte Patrick Bawey zehn Punkte und hatte damit maßgeblichen Anteil am deutlichen 81:36 Auswärtserfolg.

"Wir haben als Aufsteiger nach sechs Spieltagen eine Bilanz von 3 Siegen und 3 Niederlagen und stehen auf Platz 4 der Tabelle. Wenn wir in engen Spielen kühlen Kopf bewahren, kann dies eine sehr erfolgreiche Saison für uns werden", meinte Dietmar Levi nach dem Spiel:

Eisenach: Michaelis (33), Bawey (15), Schmidt, H. (10), Thimm (8), Levie (7), Bieniek (6), Fröhlich (2)

Fouls: 15:8Freiwürfe: 2/2:12/21Dreier: 2:1

MFG

Peter Jacobs

02.11. BC Erfurt vs. Eisenach Tigers 48:95

Am vierten Spieltag der Basketall-Landesligasaison konnten der BV Eisenach Tigers bim Erfurter BC IV den ersten Auswärtssieg einfahren. Die Tigers gewannen souverän mit 95:48 (57:22).

Gegen die junge Erfurter Mannschaft hatten die Gäste nie Probleme. Gleich zu Beginn wurden die Fronten geklärt – Eisenach gewann das erste Viertel mit 24:6. Vor allem Thomas Michaelis war an diesem Tag nicht zu stoppen. Allein 38 Punkte gingen auf sein Konto. So konnten die Wartburgstädter ihre Führung bis zur Pause auf 57:22 ausbauen.

Auch in der zweiten Halbzeit setzte sich das druckvollere und variantenreiche Spiel der Gäste weiter durch. Erfreulich auch, dass sich frühzeitig alle Akteure in die Punkteliste eintragen konnten. So wurde der dritte Abschnitt 20:14 gewonnen. Auch der letzte Abschnitt ging an die Tigers, die in der sehr fairen Partie nur knapp an der 100 Punkte Marke scheiterten und den 95:48 Sieg mit nach Hause nahmen.

„Das war ein gutes Spiel heute von uns wenngleich der Gegner es uns teilweise auch einfach gemacht hat. Aber wenn wir an diese Leistung anknüpfen muss auch am Sonntag im Heimspiel gegen Ilmenau etwas drin sein“, meinte Oldie Carsten Thimm nach dem Spiel.

Eisenach: Michaelis (38), Bawey (14), Schmidt, U. (14), Schmidt, H. (11), Böhme (6), Thimm (6), Reißig (4), Aust (2)

Fouls: 13:7 Freiwürfe: 5/8:13/20 Dreier: 5:8

MFG

Peter Jacobs

20.10.13 Eisenach Tigers vs. BV Suhl 70:75

Im zweiten Heimspiel der noch jungen Landesligasaison setzte es die erste Heimniederlage für den BV Eisenach Tigers. Sie verloren knapp und teilweise unglücklich mit 70:75 (28:36) gegen den Tabellenführer BV Suhl.

Überraschend gesellten sich die Stützen der letzten Saison Thomas Michaelis und Patrick Bawey zum Team, nachdem sie die ersten beiden Spiele ausgesetzt hatten. Kapitän Florian Bieniek musste allerdings verletzt zuschauen. Im ersten Viertel bestimmte vornehmend der Gast das Geschehen. Es lief sehr viel unter dem Korb wo die Suhler ihre Größenvorteile konsequent ausspielten. Sie gewannen das erste Viertel mit 21:9. Im zweiten Viertel sah das Geschehen nicht wesentlich anders aus. Eisenach kämpfte, musste aber immer wieder unter dem Korb Rückschläge einstecken. Sie gewannen den Abschnitt dennoch knapp mit 19:15 und konnten zur Pause auf 28:36 verkürzen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit erwischten die Wartburgstädter einen Beginn nach Maß. Ein 19:5 Lauf brachte eine 45:41 Führung. Doch Suhl konterte eiskalt. Zum einen bedingt durch die Erfahrung, zum anderen durch die bessere physische Stärke. 16:0 Punkte binnen vier Minuten sprechen eine deutliche Sprache – da nützte auch keine Auszeit der Gastgeber etwas. Den Abschnitt gaben die Eisenacher letztlich mit 23:25 verloren. Fünf Minuten vor dem Ende stand es 55:72. Das Spiel schien entschieden. Eisenach bäumte sich noch einmal auf und schaffte 13 Punkte in Folge. Drei Minuten vor dem Ende betrug der Rückstand also nur vier Punkte. Doch Suhl spielte die größere Erfahrung aus und konnte erneut unter dem Korb punkten während Eisenach keine zündende Idee im Angriff mehr hatte und eine knappe 70:75 einstecken musste.

„Schade, da war heute mehr drin. Wir konnten die Nachteile unter dem Korb einfach nicht kompensieren und unsere Starken Phasen dauerhaft durchhalten um am Ende erfolgreich zu sein. Das Spiel zeigte aber, dass wir mithalten können in der Landesliga“, meinte Florian Reißig nach dem Spiel.

Eisenach: Schmidt, U. (23), Michaelis (16), Reißig (14), Frey (6), Bawey (4), Schmidt, H. (3), Aust (2), Thimm, Böhme, fröhlich

Fouls: 21:21 Freiwürfe: 15/28:18/28 Dreier: 7:1

MFG

Peter Jacobs

13.10.13 Eisenach Tigers vs. BBC Erfurt III 85:77

Mit einer kleinen Überraschung endete der zweite Spieltag der Basketball Landesliga. Nachdem Aufsteiger BV Eisenach Tigers das erste Saisonspiel nach einer enttäuschenden Offensivleistung bei Germania Hermsdorf mit 45:58, gewannen die Tigers gegen den letztjährigen Bezirksligameister BBC Erfurt III mit 85:77 (50:40).

Die Eisenacher, trotz teilweise noch unklarer Personalsituation für die laufende Saison und einigen Ausfällen fanden von Beginn an gut ins Spiel, gegen die Mannschaft, gegen die sie in der letzten Serie noch drei Spiele teilweise deutlich verloren haben. Vor allem Ulrich Schmidt drückte im ersten Viertel dem Spiel seinen Stempel auf. Er markierte elf der Tigers Punkte zur 18:14 Führung. Erfurt zeigte in der Folge ungewohnte Schwächen im Abschluss und konnte sich nie wirklich herankämpfen, zumal die Wartburgstädter immer eine Antwort parat hatten. So war die 50:40 Halbzeitführung zwar überraschend, aber durch guten Kampf auch mehr als verdient.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Erfurt deutlich besser ins Spiel. Sie trafen von der Dreierlinie und holten einige Offensivrebounds. Der Vorsprung der Gastgeber schmolz in der 28. Minute auf 61:55. Spätestens in der 32. Minute als der BBC binnen zwei Minuten drei Dreier schaffte und auf 70:71 verkürzte, drohte das Spiel zu kippen. Doch an diesem Tag zeigten auch die Bankspieler Hannes Schmidt und Carsten Thimm das auf sie verlass ist. Beide punkteten und rackerten in der Abwehr. Erfurt wusste sich nun nur durch Fouls zu helfen. 32 zu 14 Fouls und 12 zu 42 Freiwürfe zu Ungunsten der Gäste sprechen hier eine deutliche Sprache. Doch ließen hier die Wartburgstädter einige Chancen liegen, wenngleich der Vorsprung stetig wieder zum letztlich mehr als verdienten 85:77 Erfolg stieg.

„Der Sieg muss uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben. Nachdem wir im letzten Jahr nicht wirklich eine Chance hatten und nun mit vermeintlich „schwächerer Truppe“ gewonnen haben, muss uns das zeigen wo der Weg hinführt. Kampf, Einsatz und eine gute Teamchemie sind Grundvoraussetzung“, meinte Kapitän Florian Bieniek nach der Partie.

Erfreulicherweise gewannen auch die beiden Jugendmannschaften U14 männlich gegen Mühlhausen und die U12 in Jena, so dass die Tigers auf ein erfolgreiches Wochenende zurückblicken können.

Eisenach: Schmidt, U. (34), Reißig (16), Bieniek (11), Levie (8), Schmidt, H. (6), Aust (5), Thimm (4)

Fouls: 14:32 Freiwürfe: 25/42:8/12 Dreier: 6:7

MFG

Peter Jacobs

Saison 12/13

Tigers vs. BIG Gotha V 118:62

Das letzte Heimspiel der Saison entwickelte sich zum Schützenfest für die Eisenach Tigers gegen die Oettis Five von BiG Gotha. Das Spiel der Basketball Bezirksliga endete 118:62 (52:26).
Wie bereits in der Vorwoche zündeten die Eisenacher ein wahres Offensivfeuerwerk. Konnten die Gäste noch bis zur fünften Minute mithalten (9:10), brachen danach alle Dämme. Bis zum Ende des ersten Viertels erzielten die Tigers einen 18:0 Lauf. Hier zeichnete sich einmal mehr der Topscorer der Liga, Thomas Michaelis, aus. Aber er sollte dennoch nicht der Spieler des Spiels werden…
Im zweiten Viertel konnten die Oettis ein wenig besser mithalten und vor allem auch im Angriff ein wenig Akzente setzen. Ihr bester Spieler, Ralf Sturmhöfel hatte maßgeblich Anteil, dass das Viertel nur 17:24 verloren ging und damit das Ergebnis zur Pause mit 26:52 noch halbwegs erträglich war.
Das dritte Viertel stand im Schatten eines Spielers. Schaffte sein Teamkollege Michaelis in der letzten Woche noch 20 Punkte in vier Minuten und mit 43 Punkten einen Vereinsrekord, wusste in dieser Woche Ulrich Schmidt zu kontern. Ihm gelangen im dritten Abschnitt sechs Dreier und 22 Punkte – insgesamt sogar ELF Dreier und mit 45 Punkten ein neuer Vereinsrekord. Das Spiel geriet hier ein wenig zur Nebensache wenngleich Schmidt von den guten Pässen seiner Mitspieler und der gesamten Teamleistung profitierte. Den Abschnitt gewannen die Wartburgstädter mit 34:19 und auch die letzten zehn Minuten waren mit 32:17 sehr eindeutig, so dass der Sieg mit 118:62 verdient sehr hoch ausfiel.
Damit haben die Tigers bereits vor dem letzten Spiel 1000 Punkte in dieser Saison erzielt. Leider wirkte in den entscheidenden Spielen gegen Erfurt diese Offensivkraft nicht. Dennoch kann man mit der ersten Saison in neuer Zusammensetzung bereits vor dem letzten Spiel am Wochenende gegen Eichsfeld zufrieden sein.
Eisenach: Schmidt, U. (45), Michaelis (34), Bawey (10), Bieniek (8), Aust (7), Thimm (6), Fröhlich (6), Böhme (2), Timm
Fouls: 23:15 Freiwürfe: 10/16:11/25 Dreier: 16:1
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

03.03.13 Tigers vs. Motor Gispersleben 136:47

Im vorletzten Heimspiel der Basketball Bezirksligasaison verbuchten die Eisenach Tigers gegen Tabellenschlusslicht Motor Gispersleben den höchsten Saisonsieg. Die Eisenacher gewannen nach einer engagierten Leistung gegen überforderte Gegner mit 136:47 (60:25).
Von Beginn an zeichnete sich eine einseitige Partie ab. Eisenach setzte den gegnerischen Aufbau unter Druck. Gispersleben musste mit Notwürfen versuchen Punkte zu erzielen, was zumeist misslang. Nach fünf Minuten stand es 15:0, nach dem ersten Viertel 36:5. Ein Debakel für die Gäste bahnte sich an. Die Tigers waren in allen Belangen überlegen, Ullrich Schmidt konnte 14 Punkte in diesem Viertel erzielen. Im zweiten Viertel fand Motor ein wenig in den Spielrhythmus und war nahezu ebenbürtig. Bei den Wartburgstädtern kamen früh alle Spieler zum Einsatz. Die Mannschaft lies ein wenig in der Intensität der Verteidigung nach, was der Gast zu nutzen wusste und den Abschnitt lediglich mit 20:24 verlor, so dass es mit einer 60:25 Halbzeitführung für den Tabellenzweiten in die Pause ging.
Der dritte Abschnitt hatte wieder etwas von der Demontage des ersten Viertels. Die Starting Five machte mächtig Druck auf den Kontrahenten, der zunehmend überfordert war und sich nur durch Fouls zu helfen wusste. Doch das gesamte Team traf sehr gut von der Freiwurflinie. Auch unter dem Korb und von außen viel fast jeder Wurf in den Korb. Das Viertel endete mit 33:2. Schon zu diesem Zeitpunkt hatte sich jeder Eisenacher in die Punkteliste eingetragen. 93:27 hieß es also vor den letzten zehn Minuten, die es noch einmal in sich haben sollten. Der Ex-Eisenacher Ronny Deskau fand seinen Wurf und konnte drei Dreier in Folge für sein Team verbuchen. Vier Minuten vor dem Ende stand es 112:44. Eigentlich ein Ergebnis um es locker angehen zu können. Doch Thomas Michaelis, der Topsorer der Liga in Reihen der Tigers hatte noch nicht genug. Getrieben durch die starke Verteidigung des Teams war im Angriff nicht zu stoppen, markierte 20 Punkte in diesen vier Minuten und stellte mit 43 Punkten insgesamt einen neuen Vereinsrekord auf. Dadurch fiel der Sieg mit 136:47 entsprechend hoch aus.
„Das war eine gute Leistung heute von uns, wenngleich wir dies gegen den leider überforderten Gegner auch richtig einschätzen müssen. Jetzt haben wir noch zwei Spiele vor uns die wir beide gewinnen wollen und dann müssen wir hoffen, dass wir eventuell durch Umwege doch noch in die Landesliga kommen“, meinte Michaelis nach dem Spiel. Die Tigers können sportlich wahrscheinlich nicht mehr aufsteigen. Der BBC Erfurt II ist wohl vom 2. Tabellenplatz der Landesliga nicht mehr zu vertreiben, so dass die dritte Mannschaft aufsteigen wird. Vielleicht können ja die Eisenacher durch eine Sonderregelung dennoch den Weg nach oben schaffen…
Eisenach: Michaelis (43), Schmidt, U. (34), Frey (18), Bawey (12), Bieniek (12), Levie (7), Aust (4), Fröhlich (4), Böhme (2)
Fouls: 21:20 Freiwürfe: 22/31:10/17 Dreier: 10:7
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

16.02.13 BBC Mühlhausen vs. Tigers 57:62

Das „Endspiel“ um Platz 2 der Basketball Bezirksliga West gewannen die Eisenach Tigers beim BBC Mühlhausen überraschend knapp mit 62:57 (26:31), sicherten sich damit den Silberrang und können noch auf den Aufstieg in die Landesliga hoffen.
In Mühlhausen gelang den Eisenachern ein Blitzstart. Bereits nach drei Minuten stand es 9:0. Mühlhausen agierte hektisch und ohne Wurfglück. Dies sollte sich in den nächsten Minuten genau umkehren, so dass das erste Viertel mit 15:19 ausging. Im zweiten Viertel häuften sich die technischen Fehler der Tigers. Neben einigen Schrittfehlern kamen noch Fehlpässe und Probleme im Rückzugsverhalten hinzu. Kurz vor der Halbzeit schafften die Gastgeber den 26:26 Ausgleich, doch Marcel Darrall und Thomas Michaelis per Dreier stellten die 31:26 Halbzeitführung her.
Die zweite Halbzeit war noch weniger schön anzusehen für die Zuschauer als die erste. Neben der hohen Fehlerquote auf beiden Seiten kam nun erschwerend der Fakt hinzu, dass der alleinige Schiedsrichter zwar sein bestes gab, aber dennoch überfordert war. Viele Fouls wurden nicht gepfiffen, so dass es zu einer härteren Gangart kam sich die Nicklichkeiten häuften. Die Wartburgstädter bauten den Vorsprung auf 38:26 aus, begannen aber zu viele Fehler gegen die Zone der Gäste. Mühlhausen kam dadurch wieder zurück ins Spiel und verkürzte auf 45:48 achte Minuten vor dem Ende. Die Gäste spielten nun alles andere als clever und verfingen sich in Einzelaktionen, die selten zum Erfolg führten. Sechs Minuten vor dem Ende schien das Spiel zu kippen, denn der BBC kam auf zwei Punkte heran. Doch Topscorer Thomas Michaelis wusste eine Antwort und brachte mit zwei Dreiern in Folge die Tigers auf die Siegerstraße. Am Ende stand der knappe 62:57 Erfolg zu Buche.
„Das war heute wahrlich nicht das gelbe vom Ei. Wir haben uns das Leben durch Einzelaktionen und viele Fehlpässe selber schwer gemacht. Wollen wir am Samstag in Erfurt im Pokal Revanche auf die Niederlage von vor zwei Wochen nehmen, müssen wir uns erheblich steigern“, meinte Michaelis nach dem Spiel.
Eisenach: Aust, Bawey (11), Bieniek (4), Böhme (3), Darrall (12), Frey (3), Fröhlich, Michaelis (21), Schmidt, H., Schmidt, U. (8)
Fouls: 5:9 Freiwürfe: 5/14:4/5 Dreier: 6:6
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

03.02.13 BC Erfurt vs. Tigers 78:57

Im entscheidenden Spiel um den Gruppensieg der Basketball Bezirksliga West setzte sich der ungeschlagene Tabellenführer BBC Erfurt III zu Hause gegen den BV Eisenach Tigers unerwartet deutlich mit 78:57 (39:31) durch. Damit werden die Tigers voraussichtlich die Saison auf dem 2. Platz beenden und müssen in punkto Aufstieg hoffen, dass die dritte Mannschaft der Erfurter nicht in die Landesliga darf.
Die Eisenacher konnten nicht an die hervorragende Trefferquote der letzten Woche anknüpfen und hatten von Beginn an mit strittigen Schiedsrichterentscheidungen zu kämpfen. Dennoch konnte das erste Viertel ausgeglichen gestaltet werden, man lag lediglich 17:22 zurück. Doch vor allem unter dem Korb kam der Gastgeber immer wieder zu leichten Punkten. Hier wurde mehrfach geschlafen im Rückzugsverhalten. Teilweise spielten die Wartburgstädter sich hervorragend selbst frei unter dem Korb, vermochten die einfachen Korbleger jedoch nicht zu versenken. Durch die harte Spielweise der Gastgeber und die daraus resultierenden Freiwürfe hatten die Tigers die Chance das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Doch wurden allein in der ersten Halbzeit neun Freiwürfe vergeben, so dass der Rückstand bis zur Pause auf 31:39 heranwuchs.
In der zweiten Halbzeit kamen die Eisenach deutlich besser aus der Kabine. Nach Dreier von Ullrich Schmidt und Korbleger von Marcel Darrall stand es nach 22 Minuten nur noch 38:43. Doch da zeigte sich, wie tief und stark die Bank des BBC besetzt ist. Es kamen frische Leute die sich sofort gut ins Spiel einbrachten und punkteten. Die Gäste schliefen in der Abwehr und im Angriff häuften sich Fehler ohne Not. Durch unnötiges Dribbeln brachten sich die Spiel selbst in Schwierigkeiten. Erfurt nutzte dies zu einem 16:4 Lauf bis zum Ende des dritten Viertels. Zwar konnten die Eisenacher noch einmal auf 50:62 sieben Minuten vor dem Ende verkürzen, doch fehlte an diesem Tag das Wurfglück und ein Stückchen Abgezocktheit um dem Gegner ernsthaft Paroli zu bieten. Der Ex-Eisenacher Center Daniel Ganzmann schenkte seinem Kontrahenten in den letzten vier Minuten sechs Punkte ein. Am Ende stand die bitter 57:78 Niederlage fest, die die Hoffnung auf den ersten Tabellenplatz zu Nichte machte, denn zwei Ausrutscher der Erfurter dürften nicht zu erwarten sein.
„Ein Tag zum vergessen. Bei uns lief nichts zusammen, Erfurt zeigte eine komplette Teamleistung und die Schiedsrichter hatten auch nicht ihren besten Tag. Wir müssen versuchen aus den Fehlern zu lernen und die letzten Saisonspiel erfolgreich zu bestreiten“, meinte Martin Böhme nach dem Spiel.
Fouls: 21:17 Freiwürfe: 6/15:12/22 Dreier: 6:3
Eisenach: Michaelis (13), Aust (9), Bieniek (8), Frey (8), Darrall (8), Schmidt, U. (7), Bawey (4), Böhme, Levie, Fröhlich
MFG
Peter Jacobs

Tigers vs. LOK Eisenach 27.1.13 120:43
Einen der höchsten Siege in der Vereins- und Derbygeschichte erlebten die Zuschauer am Sonntag beim 120:43 (60:19) Erfolg der Eisenach Tigers gegen Lokomotive Eisenach. Der Erfolg in dieser Höhe war insofern überraschend, weil Lok sich in den letzten Derbys sehr gut aus der Affäre zog und das Hinspiel nur mit 63:92 verlor.
Das Resultat ist auch Spiegelbild der Entwicklung der Tigers Mannschaft, die auch im Spiel gegen Lok durch mannschaftliche Geschlossenheit bestach. Vor allem den Start verschlief der Gast komplett. Eine gut stehende Zonenverteidigung der Tigers brachte Lok völlig aus dem Konzept. Im Angriff gelang ihnen nichts, wohingegen es bei den Tigers von Beginn an rund lief. Als Hannes Schmidt seinen dritten Dreier (fünf weitere sollten folgen was ein neuer Vereinsrekord ist) in Folge traf, führte der Gastgeber nach sieben Minuten bereits mit 23:1. Ein Desaster bahnte sich an. Das erste Viertel endete 33:10. Ähnlich das Bild auch im zweiten Viertel. Die Tigers dominierten nach Belieben. Einzig Marcus Simon stemmte sich gegen die Niederlage und markierte einige Punkte. Bei den Tigers hingegen konnte sich jeder Spieler in die Scorerliste eintragen, so dass der Vorsprung zur Pause auf 60:19 anwuchs. Ein Grund dafür war auch, dass Lok Spieler Philip Martin (Punkteschnitt vor dem Spiel 17,5) bei zwei Punkten gehalten werden konnte.
Im dritten Viertel ließ der Tabellenzweite es ein wenig schleifen, es wurde nicht mehr so hochprozentig getroffen, so dass der Gegner ein wenig aufholen konnte. Das Viertel gewannen die Tigers lediglich mit 17:12. Im letzten Abschnitt legten die Gastgeber noch einen Gang zu. Mit einer aggressiven Mannverteidigung wurde Lok unter Druck gesetzt. Die Fehler häuften sich und einfache Punkte unter dem Korb konnten erzielt werden. Bereits in der 36. Minute konnte Vivien Frey die Hundertpunktemarke übertreffen. Die Tigers ließen nicht locker, gewannen den Abschnitt 43:12 und mit 120:43 das Spiel. Entsprechend zufrieden war der Sieger. „Das war heute nah am Optimum was wir spielen können. Wir haben überragend getroffen, wenig Fehler produziert und gut verteidigt. So können wir voller Selbstvertrauen ins entscheidende Spiel um den Aufstieg am Sonntag in Erfurt gehen“, meinte Florian Bieniek nach dem Spiel.
Eisenach Tigers: Schmidt (32), Frey (22), Darrall (19), Michaelis (19), Levie (8), Bieniek (7), Bawey (6), Timm (5), Fröhlich (2)
Lok Eisenach: Otto (19), Simon (14), Bundschuh (6), Martin (2), Metzing (2), Heß, Reder, Schiller
Fouls: 15:23 Freiwürfe: 19/26: 5/13 Dreier: 11:2

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

16.12.12 Pokalspiel Tigers gegen Gotha III 71:65
Eine kleine Sensation gelang den Basketballern des BV Eisenach Tigers in der 3. Runde des Thüringenpokals. Im Heimspiel gewannen die Eisenacher gegen den fünften der Oberliga mit 71:67 (32:40) und feierten damit den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Auch die Tatsache, dass die Gäste aus Gotha mit einer verstärkten Jugendmannschaften anreisten, soll diesen Erfolg nicht schmälern.
Beide Mannschaften begannen mit einer Zonenverteidigung mit der BIG zunächst besser zurecht kam. Ihnen gelangen einige Dreier, was den Tigers trotz zahlreicher Versuche zunächst misslang. Dafür wurden die Punkte unter dem Korb erzielt, wenn gleich auch hier einige Chancen ausgelassen wurden. Nach dem ersten Viertel führten die Gäste knapp mit 19:17. Durch druckvolles Spiel nach eigenem Korberfolg konnten sie danach einige Ballgewinne erobern und kamen zu leichten Punkten. Dadurch führten sie nach zwölf Minuten mit 27:17. Pablo Bawey gelangen danach sechs schnelle und wichtige Punkte, so dass der Rückstand zur Pause mit 32:40 sich in Grenzen hielt. Im dritten Viertel kamen die Wartburgstädter immer besser ins Spiel. Die Verteidigung stand nun sehr sicher, die zahlreichen Fehlwürfe der Gäste wurden gereboundet und danach überlegt die Angriffe ausgespielt. Ulrich Schmidt traf drei Dreier und so führten die Gastgeber in der 29. Minute mit 47:46. Doch Gotha liess nicht nach und fightete sich zurück, so dass die Führung erneut wechselte und der Gast zwei Minuten vor dem Ende mit 62:58 in Front lag. Doch zahlreiche Fouls brachten BiG in Nöte. Die daraus resultierenden Freiwürfe konnte der erneute Topscorer Thomas Michaelis größtenteils sicher verwandeln. Kurz vor dem Ende ging Eisenach wieder in Führung, welche sie zum knappen 71:67 Überraschungserfolg über die Ziellinie retteten.
"Das war ein großer Sieg für uns und zeigt, dass wir durchaus das Potential haben, weiter oben in Thüringens Ligen zu spielen. Jetzt müssen wir uns konzentriert auf die Rückrunde vorbereiten und dann schauen wir was am Ende herausspringt", sagte Center Dietmar Levie nach dem Spiel:

Eisenach: Michaelis (27), Bawey (13), Schmidt (10), Frey (9), Bieniek (6), Aust (4), Levie (2)

Fouls: 20:21 Freiwürfe: 16/25:16/24 Dreier: 5:4

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

02.12.12 Tigers vs. Heiligenstadt 101:59

Im letzten Spiel der Hinrunde der Basketball Bezirksliga West gelang dem BV Eisenach Tigers ein klarer 101:59 (56:32) Erfolg im Heimspiel gegen den Eichsfelder BC.
Die Gäste aus Heiligenstadt, mit einer sehr jungen Mannschaft angereist, standen von Beginn an auf verlorenem Posten und konnten spielerische und körperliche Defizite nicht durch Kampfgeist ausgleichen. Auch fanden die Gäste im Abschluss kein Glück wohingegen die Tigers in der Offensive schnell ins Spiel kamen. So stand es nach fünf Minuten 16:0. Bis zum Ende des ersten Viertels kamen der Außenseiter besser ins Spiel und konnte auf 16:32 verkürzen.
Die durchweg gute Mannschaftsleistung der Tigers spiegelte sich auch im zweiten Viertel und der Punkteverteilung wieder. Jeder eingesetzte Spieler konnte sich in die Punkteliste eintragen, so dass der Vorsprung bis zur Halbzeit auf 56:31 sich vergrößerte.
Auch im dritten Viertel zeigten die Wartburgstädter keine Gnade und punkteten vornehmlich unter dem Korb wo sie ihre Vorteile geschickt nutzten. Nach 25 Minuten stand es bereits 70:33. Zum Vorwurf mussten sich die Gastgeber machen, in den ersten fünf Minuten des letzten Viertels nicht mehr konzentriert genug zu agieren und durch einige Fehlpässe, welche auch in den ersten Spielen gehäuft auftraten konnte kein einziger Punkt erzielt werden. Eichsfeld verkürzte auf 51:80 und betrieb bis dahin Ergebniskosmetik. Doch dann zog der Tabellenzweite noch einmal an und unter dem Jubel der Zuschauer gelang mit der Schlusssirene Ulrich Schmidt per Dreier der 101:59 Endstand.
Die Tigers überwintern damit auf dem 2. Platz der Tabelle und können durch einen Sieg im direkten Duell gegen Erfurt in der Rückrunde noch die Bezirksliga West gewinnen. Bevor es in die Weihnachtspause geht, steht allerdings am 16.12. noch das Pokalhighlight gegen den Oberligisten BiG Gotha III an. Mit einer durchwegs konzentrierten Leistung könnte hier eine Überraschung möglich sein.
Eisenach: Michaelis (31), Bieniek (12), Schmidt, U. (12), Bawey (11), Frey (11), Levie (9), Aust (8), Fröhlich (4), Schmidt, H. (3)
Fouls: 16:22 Freiwürfe: 19/27:6/20 Dreier: 4:5
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

11.11.12 Tigers vs. Mühlhausen 88:58
Nach der ersten Saisonniederlage gegen Erfurt kamen die Basketballer des BV Eisenach Tigers durch einen letztlich ungefährdeten 88:58 (36:32) Heimsieg gegen den BBC Mühlhausen schnell und erfolgreich wieder in die Spur.
Am vierten Spieltag der Basketball Bezirksliga West zeigte sich, dass sich die breite des Eisenacher Kaders gegen Ende des Spiels als sehr hilfreich erweist. In diesem Spiel kamen erneut drei Akteure zum Einsatz, die noch nie das Tigers Trikot überstreiften. Alle fanden sich gut in das Team ein.
Von Anfang an sahen die Zuschauer ein relativ hektisches Spiel, bei dem das junge Gothaer Schiedsrichterduo alle Menge zu tun an. Vor allem der Gast aus Mühlhausen zeigte sich ein um das andere Mal unzufrieden mit der Leistung der Unparteiischen. Diese vergaben insgesamt 79 Freiwürfe. Sehr viel für ein Spiel, was nicht unbedingt aus vielen harten Fouls bestand. Bis zur Halbzeit konnten die Mühlhäuser die Partei offen gestalten. Das erste Viertel verloren sie lediglich mit 13:19 und kamen durch den Ex Eisenacher Trainer Florian Baistock bis zur Pause sogar auf 32:36 heran. Dies gelang allerdings auch durch die Mithilfe der Wartburgstädter die sich ein ums andere Mal mit Fehlpässen oder ungenauen Anspielen in Bedrängnis brachten.
Nach der Pause gelang den Gästen sogar ein 8:3 Lauf zur erstmaligen Führung in der 24. Minute. Doch Marcel Darrall zeigte durch guten Einsatz unter dem Korb, dass er nicht zweimal in Folge verlieren wollte. Er markierte neun Punkte in fünf Minuten, so dass die Eisenacher mit einem 55:44 Vorsprung in das letzte Viertel gingen. Hier zeigte erneut der Topscorer der Liga Thomas Michaelis seine Klasse und traf gleich zu Beginn zwei Dreier. Neuzugang Vivien Frey traf fünf seiner sechs Freiwürfe in Folge, so dass spätestens bei der 66:47 Führung sieben Minuten vor dem Ende die Partie entschieden war. Danach zeigten die Tigers Unkonzentriertheit von der Freiwürflinie (insgesamt gab es dort 21 Fehlwürfe), so dass es verpasst wurde, die 100 Punkte Marke zu knacken.
Dennoch stand am Ende ein souveräner 88:58 zu Buche und so zeigte sich Trainierin Yvonne Schäfer, die tags zuvor noch das Pro A Team aus Gotha als Interimscoach führte zufrieden: „Wir werden Woche für Woche besser und setzen immer mehr das im Training geübte um. Wir müssen es lediglich abstellen uns durch unnötige Fehlpässe selbst in Gefahr zu bringen, dann werden wir noch viel Freude haben“, sagte sie im Hinblick auf das nächste Spiel am kommenden Sonntag in Gispersleben.
Eisenach: Michaelis (27), Bieniek (13), Darrall (13), Bawey (11), Frey (9), Schmidt, U. (6), Blank (5), Böhme (2), Timm (2), Aust, Schmidt, H., Fröhlich
Fouls: 32:27 Freiwürfe: 17/38:16/41 Dreier: 7:2
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs
04.11.2012 Tigers vs. BC Erfurt 85:90

Im Spitzenspiel der Basketball Bezirksliga West empfing der Tabellenzweite BV Eisenach Tigers mit dem BC Erfurt III den Ersten. Es entwickelte sich von Anfang an ein Spiel mit vielen Offensivaktionen und zahlreichen Punkten. Am Ende behielt die mit ehemaligen Landes- und Oberligaspielern gespickte Erfurter Mannschaft knapp mit 90:85 (41:35) die Oberhand.
Im ersten Viertel agierten beide Teams mit einer Manndeckung die teilweise dem Gegner einfache Punkte zuließ. Patrick Bawey brachte in der 9. Minute die Tigers mit 20:15 in Front. Danach erzielte Erfurt zehn Punkte in Folge. Aber Thomas Michaelis in Reihen der Gastgeber legte wieder nach, so dass es bei der knappen Eisenacher Führung blieb. Daniel Ganzmann, viele Jahre in Eisenach aktiv, markierte dann vier Punkte für die Gäste welche nun zunehmend sicherer wurden. Zwei Minuten vor der Halbzeit lagen sie mit 37:32 in Führung. Die Wartburgstädter trafen von sechs Freiwürfen danach nur drei und gingen mit einem 35:41 Rückstand in die Kabine.
Auch den Start in die zweite Halbzeit verschliefen die Gastgeber komplett und lagen folglich nach 26 Spielminuten mit 47:60 zurück. Das Spiel schien vorentschieden. Doch eine Auszeit brachte noch einmal ein Aufbäumen. Falk Blank fasste sich ein Herz und traf von außen, während Michaelis vor allem unter dem Korb nicht zu stoppen war. Aber auch Erfurt punktete hochprozentig, so dass die Zuschauer ein 29:30 Viertel aus Sicht der Eisenacher sahen.
Zu Beginn des letzten Viertels erzielte Bawey erneut einen Dreier, der den Rückstand auf 67:71 schmolzen ließ. Thomas Halbeisen auf Erfurter Seite hatte allerdings entschieden etwas gegen eine Niederlage, traf danach aus allen Lagen und brachte sein Team drei Minuten vor dem Ende 87:72 in Führung. Doch die Moral der Tigers war intakt an diesem Tag und sie gaben nicht auf. Drei Dreier konnten in den letzten drei Minuten erzielt werden. Doch mehr als Ergebniskosmetik zum 85:90 gelang dem neu zusammengestelltem Team nicht mehr.
„Wir haben gegen das favorisierte Team aus Erfurt gut mitgehalten. Positiv zu bemerken heute ist, dass wir sofort in das Spiel gefunden haben und nie aufgegeben haben. Auch haben wir die körperlichen Nachteile gut ausgleichen können durch schnelles Spiel. Was noch besser werden muss ist, dass wir nicht auf Teufel komm raus innerhalb des Systems dann Pässe spielen, die von vorneherein nicht zum Mitspieler kommen können“, meinte Samuel Aust nach dem Spiel.
Eisenach: Michaelis (28), Blank (21), Bawey (13), Bieniek (10), Aust (5), Darrall (5), Timm (2), Thimm (1), Schmidt
Fouls: 17:20 Freiwürfe: 15/23:9/16 Dreier: 8:9

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

21.10.12 Lok Eisenach vs. Eisenach Tigers 63:92
Am Wochenende fand in der Diakonieturnhalle in Eisenach ein weiteres Derby in der Basketballbezirksliga statt. Die gastgebende Lokomotive empfing die Tigers und war hochmotiviert, nachdem sie im letzten Jahr zum ersten Mal an gleicher Stätte gegen den Kontrahenten gewinnen konnte.
Doch diesmal waren die Vorzeichen andere. Lok mit einer dünn besetzten Auswechselbank ausgestattet traf auf einen Gegner, der neben neuer Trainerin auch einige neue Spiele aufbieten bzw. auch mit Samuel Aust und Falk Blank zwei Rückkehrer ins Rennen schicken konnte. So verwunderte die Zuschauer umso mehr der Start der beiden Mannschaften. Lok spielte ohne Angst und traf gleich zwei Dreier, setzte den Aufbau der Gäste unter Druck und kam so zu einfachen Kontern. Nach vier Minuten stand es bereits 15:3 und der Vorsprung konnte bis zur sechsten Minute beim 21:9 gehalten werden. Doch nun gelang es den Tigers ihr schnelles Spiel einzubringen. Der Ball fand nach erfolgreicher Defensivaktion schnell den Weg nach vorne um zu leichten Punkten zu kommen. Folglich endete das erste Viertel 23:19 für den Gastgeber.
Durch die Einwechslungen von Patrick Bawey und Falk Blank wurde das Spiel noch schneller und effizienter. Bawey erzielte neun Punkte binnen sieben Minuten und Falk Blank schloss entweder selbst ab oder bediente Thomas Michaelis. Lok kam in diesem Viertel überhaupt nicht mehr zu Zuge. Bereits jetzt machte sich die deutlich schlechter besetzte Bank bemerkbar. Lok verlor das Viertel mit 7:32 und lag dadurch bereits zur Halbzeit mit 30:51 zurück.
An eine Wende im Spiel glaubten die wenigsten eher wurde nun ein Schützenfest durch die breit besetzten Tigers erwartet. Doch Lok kämpfte wacker weiter und kam vor allem durch ihren besten Spieler Milan Stevanovic immer wieder zu Erfolgen. Stevanovic traf sowohl drei Dreier als auch unter dem Korb. Dennoch gewannen die Tigers das Viertel mit 18:15. Auch im Schlussabschnitt steckten die Lok-Spieler nicht auf. Doch spätestens nach den fünften Fouls und der damit verbundenen Disqualifikation der beiden Aufbauspieler war der letzte Widerstand gebrochen. Topscorer Thomas Michaelis der mit 30 Punkten ein Highlight setzte, war nun nicht zu stoppen und schloss sogar per krachendem Dunking ab. Die Tigers gewannen das Viertel mit 23:18 und das Spiel am Ende souverän mit 92:63.
„Wie auch im ersten Spiel gegen Gotha haben wir den Start total verschlafen und mussten einen Rückstand aufholen. Wir waren zu hektisch am Anfang. Analog zum Gotha Spiel stabilisierten wir uns zum Glück schnell, auch weil es der Gegner zuließ. Wir müssen beim nächsten Spiel zu Hause gegen den direkten Konkurrenten Erfurt weiter verbessern um zu bestehen“, meinte Flügelspieler Marcel Darrall nach dem siegreichen Derby.
Lok Eisenach: Stevanovic (22), Otto (19), Simon (8), Heidenreich (5), Schiller (5), Jennerjahn (4), Heß, Weber
Eisenach Tigers: Michaelis (30), Blank (18), Bawey (16), Darrall (11), Schmidt (8), Thimm (4), Levie (3), Aust (2), Bieniek
Fouls: 22:17 Freiwürfe: 5/12:18/23 Dreier: 6:2
Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

07.10.2012 Gotha vs. Tigers 53:72

Die Basketballer des BV Eisenach Tigers starten erfolgreich in die neue Bezirksligasaison. Bei BiG Gotha V gab es einen letztlich ungefährdeten 72:53 (32:25) Auswärtserfolg.
Bei den Tigers gab es in der Sommerpause einige Umstrukturierungen. Mit der neuen Trainerin Yvonne Schäfer, die zuvor schon sehr erfolgreich höherklassige Mannschaften zum Beispiel in Gotha trainiert hat, gibt es endlich eine Verantwortliche, die sich ausschließlich auf das trainieren der Mannschaft konzentrieren kann. Außerdem gab es bei den Eisenachern auch im Bereich der Spieler Veränderungen. Es verließen langjährige Spieler den Verein, im Gegenzug konnten allerdings auch einige Neuverpflichtungen getätigt werden, unter anderem der Regionalligaerfahrene Thomas Michaelis.
Dennoch starteten die Wartburgstädter sehr mäßig in die Saison. Zerfahren und hektisch stellten sich die ersten sechs Minuten dar und schon lag man mit 2:17 im Rückstand. Eine Auszeit fruchtete – die Abwehr stand nun sicherer und auch im Angriff konnte vor allem unter dem Korb gepunktet werden. So ging das Viertel lediglich mit 11:17 verloren. Im zweiten Viertel nahmen die Gäste das Heft immer mehr in die Hand. Florian Bieniek streute einige Punkte ein. Gotha zeigte sich mehr und mehr überfordert und lag bereits zur Pause mit 25:32 hinten. Doch statt der erhofften Sicherheit wirkte das neuformierte Team auch in der zweite Halbzeit noch ein wenig unrund, was aber dem ersten Spiel unter Wettkampfbedingungen geschuldet war. Das Viertel ging folglich mit 13:14 verloren. Im letzten Abschnitt wusste sich BiG oftmals nur mit Fouls zu helfen. Daraus resultierten zahlreiche Freiwürfe, die relativ sicher verwandelt wurden. Auch gelang es nun, das strategische Ziel mit schnellem Spiel nach vorne einfache Punkte zu erzielen. Die Gastgeber wurden quasi überrannt und verloren das Viertel mit 14:27. So konnten die Tigers das Spiel mit 72:53 für sich gewinnen und blicken nun auf das erste Heimspiel am Sonntag gegen VC Roßleben.
„Das war natürlich noch nicht alles so wie wir uns das vorstellen, aber für das erste Spiel können wir zufrieden sein“, meinte Kapitän Florian Bieniek nach dem Spiel.
Eisenach: Michaelis (24), Bieniek (19), Böhme (12), Darrall (8), Schmidt (5), Levie (2), Thimm (2), Bawey

Fouls: 34:22 Freiwürfe: 15/28: 25/42 Dreier: 3:0

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

BIG Gotha vs. Eisenach Tigers 62:58

Der letzte Spieltag der Basketball Bezirksligasaison endete für die Eisenach Tigers mit einer großen Enttäuschung. Beim Tabellenletzten BiG Gotha V verloren die Eisenach unglücklich mit 58:62 (29:28).

Den Start verschliefen die Gäste komplett und lagen nach vier Minuten mit 0:6 hinten. Es wurde zu sehr der Wurf von außen gesucht, wohl aus Angst vor den großen Spielern der Gastgeber. Als die Tigers auch ihre eigenen Center ins Spiel brachten, kamen sie ins Spiel und gewannen das erste Viertel mit 16:13. Danach nahmen sie weiter das Heft in die Hand, verteidigten konsequent und zogen zum Korb. Die Folge waren zahlreiche Freiwürfe. Doch nach einer guten Quote zu Beginn und einer 21:15 Führung nach 13 Minuten verwarfen die Wartburgstädter sieben Freiwürfe in Folge. Statt 28:15 stand es nach Korberfolg der Gothaer nur 21:17.

In den letzten Minuten war Gothas Center Marko Schrader nicht zu stoppen. Teilweise bemühten sich drei Gäste Spieler seine Aktionen zu unterbinden. Doch mit (teilweise regelwidrigem) Körpereinsatz konnte er sechs Punkte in Folge zum knappen 28:29 Halbzeitrückstand aus BiG-Sicht erzielen. Am Ende markierte er 33 der 62 Punkte seines Teams und war damit Matchwinner.

Das dritte Viertel endete 13:13, so dass es mit einer knappen Führung der Eisenacher in den Schlussabschnitt ging. Dort lief in der Offensive zunächst wieder nichts im Tigers Spiel zusammen. Gotha nutzte dies und zog fünf Minuten vor dem Ende auf 52:44 davon. Doch die Tigers kämpften und bewiesen Moral, führten eine Minute vor dem Ende nun ihrerseits mit 56:54. Ein Dreier der Gastgeber mit Ablauf der 24Sekunden Uhr brachte die erneute Wende. Dann kamen zwei fragwürdige Entscheidungen der Schiedsrichter. Zunächst wurde ein verworfener Freiwurf von Gotha wiederholt. Danach wurden Eisenach nur zwei Freiwürfe zugesprochen, obwohl das Foul beim Wurf klar hinter der Dreierlinie war. Doch die eklatante Freiwurfquote setzte sich fort. So stand am Ende die bittere 58:62 Niederlage fest.

„Das war ein schlechter Tag für uns und sinnbildlich für die ganze Saison. Wir werden jetzt Vorletzter und haben mit 54 Punkten im Schnitt pro Spiel so wenig Punkte wie noch nie erzielt. So kann man keine Spiele gewinnen. Daran werden wir eine Weile zu knabbern haben“, meinte Spielmacher René Stieglitz nach dem Spiel.

Eisenach: Stieglitz (16), Bieniek (11), Levie (10), Darrall (9), Gyrock (9), Reißig (3), Jacobs

Fouls: 26:20 Freiwürfe: 9/19:15/33 Dreier: 1:1

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Tigers vs. LOK 80:61

Am vergangenen Wochenende fand zum 14. das Ortsderby in der Basketball Bezirksliga West zwischen dem BV Eisenach Tigers und der Lokomotive aus Eisenach statt.
Die gastgebenden Tigers gewannen hierbei zum 13. Mal und das völlig verdient mit 80:61 (31:27). Dabei standen die Vorzeichen alles andere als gut, verlor man doch das Hinspiel und traf auf einen Gegner der hochmotiviert mit neuen Spielern aufwarten konnte. Am Anfang entwickelte sich auch gleich eine spannende Partie, die geprägt war durch Einsatz auf beiden Seiten. Die Tigers konnten den Durchgang knapp mit 14:12 für sich entscheiden. Auch das zweite Viertel war durchaus ansehnlich für die ca. 30 Zuschauer, welche das vom Niveau her beste Derby bis dato zu sehen bekamen. Beide Teams schenkten sich nichts und punkteten von außen und unter dem Korb. Schon hier war aber zu sehen, dass an diesem Tag die Bank der Tigers eventuell einen Tick besser war als die der Lok. Das Viertel endete 17:15 zur 31:27 Halbzeitführung für die Gastgeber.
Bis zum 45:43 in der 28. Spielminute war das Spiel weiterhin offen. Doch dann stellten die Hausherren das Spiel ein wenig um und beschleunigten das Spiel. Ballgewinne durch Florian Reißig führten zu schnellen Punkten. Und nach Anspielen auf Florian Bieniek und Marcel Darrall konnte auch unter dem Korb gepunktet werden. Die Folge war ein 16:2 Lauf binnen vier Minuten welcher für eine Vorentscheidung sorgte. Lok steckte allerdings nicht auf und kam durch zwei Dreier von Philipp Martin ein wenig näher heran. Doch nach dem 56:66 vier Minuten vor dem Ende legten die Tigers noch einen Gang zu und gaben das Spiel nicht mehr her. So endete die Partie überraschend deutlich mit 80:61 für die Hausherren, die nun am letzten Spieltag noch die Chance haben noch vor der Lokomotive in der Tabelle zu landen.
„Das war heute eine sehr gute Teamleistung von uns. Alle acht Spieler waren hochkonzentriert. Wir haben unsere Vorteile unter dem Korb ausgenutzt. Auch kamen wir mit der Manndeckung der Gäste gut zurecht. Alles in allem ein sehr verdienter, überraschend hoher Erfolg heute“, meinte Center Daniel Ganzmann, der in seinem vermeintlich letztem Heimspiel für die Tigers eine gute Partie zeigte, was verdeutlicht wie er der Mannschaft im nächsten Jahr fehlen wird.

Eisenach Tigers: Bieniek (26), Darrall (17), Levie (8), Reißig (7), Gyrock (7), Böhme (6), Ganzmann (6), Jacobs (3)

Lokomotive Eisenach: Martin (19), Stevanovic (16), Otto (15), Simon (4), Caba (3), Metzing (2), Krause-Kiesow (2), Jennerjahn, Heß, Reder, Kluba, Schiller

Fouls: 18:30 Freiwürfe: 24/40:8/13 Dreier: 2:5

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

Eisenach Tigers vs. USV Jena III 62:82

Äußerst achtbar schlug sich die Rumpftruppe der Eisenach Tigers beim Pokalspiel gegen den Basketball Oberligisten USV Jena III aus der Affäre. Trotz zahlreicher Ausfälle verkauften sich die Hausherren bei der 62:82 (32:46) Niederlage sehr teuer.
Dabei sah der Start alles andere als vielversprechend aus. Die Gäste spielten abgezockt und führten schnell mit 7:0. Bis zum 27:13 in der elften Minuten baute der USV seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Doch die Tigers steckten nicht auf und spielten nun vor allem in der Abwehr besser. Es wurde sich gut bewegt und gekämpft. Dadurch betrug der Rückstand zur Halbzeit lediglich 32:46.
Im dritten Viertel überzeugten die Eisenacher auch im Angriff. Der Ball lief gut, es wurde der besser postierte Mann gesucht und auch gefunden. Daniel Ganzmann und Florian Reißig sammelten fleißig Punkte, so dass das Viertel überraschenderweise mit 17:13 gewonnen werden konnte. Doch wie es nun mal ist, wenn zwei Mannschaften aufeinandertreffen, die zwei Ligen trennt, zog Jena zu Beginn des Schlussabschnitts kurz das Tempo an und schaffte einen 10:0 Lauf. Dadurch war die Entscheidung gefallen. Die Wartburgstädter steckten trotz schwindender Kraft und kamen durch einen Dreier von der Mittellinie mit dem Schlusspfiff zum schönsten Korb des Tages, der gleichzeitig den 62:82 Endstand bedeutete.
„Ich denke das war heute ein sehr ansehnliches Spiel von uns. Wir haben uns unter den gegebenen Umständen teuer verkauft. Das macht Mut vor das Ortderby gegen Lok Eisenach am Sonntag um 14 Uhr in der Oststadt wo wir uns für die Hinspielschmach revanchieren wollen“, meinte Florian Bieniek nach dem Spiel.

Eisenach: Ganzmann (19), Reißig (16), Levie (10); Darrall (9), Bieniek (6), Thimm (2)

Fouls: 16:14 Freiwürfe: 5/7:9/16 Dreier: 5:5

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

BBC Mühlhausen vs.Eisenach Tigers 66:77

Im achten Saisonspiel der Basketball Bezirksliga West setzte es die sechste Niederlage für die Eisenach Tigers. Beim BBC Mühlhausen verloren sie trotz couragierter Leistung mit 66:77 (31:41).
Mit sieben Feldspielern angereist, wollten die Tigers dennoch per Manndeckung Druck auf den gegnerischen Aufbau ausüben, was ihnen vor allem im ersten Viertel sehr gut gelang. Die beiden Aufbauspieler René Stieglitz und Florian Reißig klauten diverse Bälle und konnten dadurch zu einfachen Konterpunkten kommen. Dadurch endete das erste Viertel mit 13:9 aus Sicht der Gäste.
Bis zum 26:26 in der 16. Spielminute war das Spiel weiterhin ausgeglichen, doch dann riss der Faden im Eisenacher Spiel. Im Angriff wurden planlos agiert. Schlechte Wurfauswahl gepaart mit Fehlpässen brachten leichte Punkte für Mühlhausen. Diese verstanden es zudem ihren Center, den ehemaligen Eisenacher Trainer Florian Baistock unter dem Korb einzusetzen. Er allein markierte in der ersten Halbzeit 17 Punkte zur 41:31 Führung. Während der gesamten ersten Halbzeit haderten beide Teams mit den schwachen Schiedsrichtern. Florian Reißig brachte mit dem Halbzeitpfiff seinen Unmut noch einmal zum Ausdruck. Die Folge war ein technisches Foul, so dass Mühlhausen mit zwei Freiwürfen in den zweiten Abschnitt starten konnte.
Die Wartburgstädter wollten sich nicht geschlagen geben, vergaben aber im Angriff viel zu viele leichte Korbleger, so dass sie elf Minuten vor dem Ende mit 42:54 zurücklagen. Spielertrainer Peter Jacobs erhielt nach einer fragwürdigen Aktion sein viertel Foul, hatte seine Nerven nicht im Griff und meckerte über den Pfiff, woraufhin er ein technisches Foul bekam. Ein weiteres Wort ergab ein disqualifizierendes Foul. Dadurch hatte Mühlhausen sechs Freiwürfe in Folge und zog auf 62:42 davon. Die Eisenacher schienen dies aber als Hallo-Wach-Signal zu verstehen, denn auf einmal standen sie in der Abwehr sehr gut und wussten auch im Angriff zu überzeugen. Marcel Darral unter dem Korb und René Stieglitz von außen bescherten einen 16:2 Lauf, so dass der Rückstand fünf Minuten vor dem Ende nur noch 58:64 betrug. Leider schwanden die Kräfte auf Seiten der Tigers, so dass Mühlhausen, die sich auch vehement über die schwachen Schiedsrichter beschwerten, das Spiel mit 77:66 nach Hause brachte.
„Wir hatten unsere Nerven heute nicht im Griff, was aber auch nicht verwunderlich ist, wenn ein eigentlich sehr faires Spiel auf beiden Seiten so verpfiffen wird. Dennoch hätten wir unsere Chancen, die zweifellos vorhanden waren, besser nutzen müssen“, meinte Florian Reißig nach dem Spiel.
Nun müssen die Eisenacher die beiden letzten Spiele gewinnen um nicht den vorletzten Platz und damit das schlechteste Ergebnis seit der Premierensaison einzufahren.

Eisenach: Stieglitz (22), Darrall (18), Reißig (8), Bieniek (7), Böhme (5), Levie (4), Jacobs (2)

Fouls: 21:23 Freiwürfe: 14/31 : 11/25 Dreier: 5:1

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

14.01.2012 14.00 Tigers vs. TU Ilmenau 39:115

Im ersten Spieltag der Rückrunde der Basketball Bezirksliga West setzte es für die Mannschaft der Eisenach Tigers im Heimspiel gegen die TU Ilmenau die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte. Die stark ersatzgeschwächte Mannschaft verlor trotz respektablem kämpferischen Einsatz mit 39:115 (22:54).
Gegen die aus erfahrenen und hochklassigeren spielenden Gäste hatte die Tigers nur ein den ersten Minuten etwas entgegenzusetzen. Durch die druckvolle Ganzfeldpresse des Gegners und die fehlenden klassischen Aufbauspieler in Reihen der Wartburgstädter häuften sich Ballverluste und daraus resultierende einfache Punkte. Das erste Viertel ging mit 10:22 verloren. Danach kam es zu fünf schlimmen Minuten der Eisenacher, denn diese endeten auf Grund von eigenen überhasteten Aktionen und leichten Punkten der Ilmenauer mit 2:20. Zum Glück aus Sicht der Tigers stellten die Gäste bis zum Ende der Halbzeit auf Zonenverteidigung um, so dass in diesen fünf Minuten ein 10:12 Ergebnis gelang, es allerdings beim Stand von 22:54 bereist zur Halbzeit düster aussah.
Auch in der zweiten Halbzeit gelang vor allem – wie auch schon im Hinspiel – im Angriff nichts. Unter dem Korb war die Verteidigung des Tabellenzweiten einfach zu stark, was nicht verwunderte, denn die Spieler waren größer und physisch deutlich präsenter. Ganze sieben Punkte konnten im 3.Viertel erzielt werden, bei 25 Gegenpunkten.
Im letzten Viertel musste man den Eisenachern zugute halten, dass sie zumindest im Rahmen ihrer Möglichkeiten kämpften, wenngleich Ilmenau noch einmal aufdrehte und nun auch einige Dreier traf. Dies gepaart mit der Überlegenheit beim Zug zum Korb brachte ein 36:10 Viertel und einen 115:39 Auswärtssieg.
Die Tigers müssen nun versuchen möglichst schnell in Tritt zu finden, sonst dürfte am Ende der Saison die schlechteste Platzierung seit Jahren feststehen.
„Solch ein Gegner müssten mindestens eine Liga höher spielen, aber so ist das mit Unimannschaften, die ständig die Spielern wechseln. Wir hatten nicht den Hauch einer Chance und haben uns achtbarer aus der Affäre gezogen als es das Ergebnis ausdrückt“, meinte Routinier Jan Müller nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (12), Schwarz (10), Levie (7), Darrall (4), Thimm (2), Jacobs (2), Müller (2)

Fouls: 13:16 Freiwürfe: 10/21:8/14 Dreier: 1:7

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

26.11.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V. BIG Gotha V 84:65

Der letzte Spieltag der Hinrunde in der Basketball Bezirksliga West endete nach einigen Problemen für die Eisenach Tigers versöhnlich. Die Eisenacher gewannen vor heimischen Publikum verdient mit 84:65 (39:30) taten sich gegen die harmlosen Gäste von BIG Gotha V allerdings schwerer als nötig.
Die Partie begann auf beiden Seiten hektisch und zerfahren. Fehlpässe gesellten sich zu Schwächen im Abschluss. Einzig durch schnelles Spiel konnten die Tigers überzeugen und sich dadurch eine 13:7 Führung nach acht Minuten herausspielen. Diese Führung hatte bis zum ersten Viertel (18:13) bestand. Gotha kämpfte im Rahmen seiner Möglichkeiten und holte sich einige Offensivrebounds aus welchen sie Punkte erzielen konnten. Aus dem Spiel heraus ging bei den Gästen nichts. Zu eklatant waren die individuellen Schwächen. Doch statt dies konsequent auszunutzen, ließen sich die Wartburgstädter einlullen und passten sich dem BIG Spiel an. Von außen ging – wieder einmal in dieser Saison – gar nichts. Über das gesamte Spiel hinweg gelang des Tigers nicht ein einziger Dreier. Dies war im letzten Jahr noch eine Stärke des Teams. Nichtsdestotrotz stand die Verteidigung nachdem auf Manndeckung umgestellt wurde nun deutlich besser. Die Gastgeber gewannen das Viertel mit 21:17 und führten somit zur Pause mit 39:30.
In der zweiten Halbzeit war es zunächst Florian Bieniek der die Konterpässe seiner Aufbauspieler mehrfach zu nutzen wusste. Er markierte 13 der 15 Tigers Punkte in den ersten sieben Minuten der zweiten Halbzeit. Dadurch und weil die Kondition der Gäste nun merklich nachließ wuchs der Vorsprung auf 54:37 an. Doch statt nachzusetzen häuften sich nun wieder Ungenauigkeiten bei Pässen und im Abschluss. Die Gäste kämpften sich auf 49:60 vor dem Schlussabschnitt zurück. Das der Sieg dennoch nie in Gefahr geriet gelang an der individuellen Überlegenheit der Eisenacher, die wenn nötig einen Gang Hochschalteten und an der Konzeptionslosigkeit der fünften Mannschaft aus Gotha. Positiv hervorzuheben die mannschaflichte Geschlossenheit der Gastgeber. Immerhin gelang vier Spieler zweistellige Punkteausbeute zum nie gefährdeten 84:65 Erfolg.
„Schade, dass wir das Spiel gegen Erfurt am grünen Tisch verloren haben und gegen Lok Eisenach einfach einen fürchterlichen Tag hatten. Dann würde mit 4:1 statt 2:3 unsere Hinrundenbilanz deutlich besser aussehen. Wir müssen in den Spielen der Rückrunde einfach Gas geben und über Einsatz und schnelles Spiel zurückkommen“, meinte Aufbauspieler René Stieglitz nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (20), Stieglitz (19), Darrall (13), Levie (10), Reißig (8), Ganzmann (6), Schwarz (6), Böhme (2), Jacobs

Fouls: 24:19 Freiwürfe: 14/26 : 11/28 Dreier: 0:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

12.11.2011 17:00 ESV Lokomotive Eisenach BV Eisenach Tigers e.V.

Zum ersten Mal in der Historie der Ortsderbys in der Basketball Bezirksliga West bezwangen die Spieler der Lokomotive Eisenach die der Tigers. Im „Heimspiel“ in der Diakonie besiegten sie völlig verdient mit 85:61 (36:23).
Die Vorzeichen standen für die Tigers mehr als schlecht. Gleich vier wichtige Spieler fehlten den Gästen, hinzu kam auch noch, dass Lok keinen passenden Trikotsatz hatte, so dass mit einem bunten Mix aus Trikots, Unterhemden und T-Shirts in verschiedenen Farben gespielt wurde. „Wir hätten das Spiel nicht anfangen dürfen, weil das extrem verwirrend wirkte“, meint Aufbauspieler Florian Reißig, der selbst als Schiedsrichter in Thüringen aktiv ist und fügte hinzu, dass „es daran aber nicht gelegen hat, dass wir so untergegangen sind“.
In der Tat legten die hochmotivierten Lok-Akteure los wie die Feuerwehr, standen defensiv sicher und sorgten mit schnellen Punkten gleich für klare Verhältnisse. Die Tigers waren in Abwehr und Angriff sichtlich überfordert. Hinten fanden sie kein Mittel das gut harmonierende Offensivduo Otto und Martin zu stoppen und im Angriff sorgte lediglich Florian Bieniek für Gefahr unter dem Korb. Das erste Viertel gewannen die Gastgeber mit 18:7 und bauten ihre Führung auf 36:23 bis zur Halbzeit aus, auch weil die Tigers einfach nicht schnell genug von Abwehr auf Angriff umschalteten.
Die Umstellung der Gäste auf eine Manndeckung zeigte zunächst Wirkung. Nach Freiwürfen von Levie, Punkten von Bieniek und Dreier von Jacobs stand es nur noch 38:48. Das Spiel schien wieder enger zu werden. Doch statt weiter am Drücker zu bleiben und nachzusetzen, gab es unerklärlich Aussetzer die Punkte des Gegners zu ließen und mit einer enormen Zahl an Fehlpässen und Fehlwürfen in der Offensive nichts gelang. Ein 11:0 Lauf binnen drei Minuten zur komfortablen 59:38 elf Minuten vor dem Ende entschied das Spiel endgültig.
Im letzten Viertel erlebten die Zuschauer ein munteres Scheibenschießen, bei dem beide Mannschaften die Defensive vernachlässigten. Auch dieses gewann Lok mit 26:19 zum letztlich nie gefährdeten 85:61 Derbysieg. „Wir haben verdient gewonnen und der Gegner hat heute deutlich unter seiner Normalform gespielt. Bei uns lief hingegen alles zusammen. Ich bin froh, dass uns endlich der erste Sieg im Stadtderby gelungen ist“, meinte Philip Martin, mit 30 Punkten bester Spieler auf dem Platz.
Für beide Mannschaften steht jetzt noch ein Spiel an, dann ist die Hinrunde bereits beendet. Ein Umstand, den beide Teams nicht gut finden, denn ein Ligabetrieb mit zehn Saisonspielen trägt nicht unbedingt zur Kontinuität der Teilnehmer bei.

Lok Eisenach: Martin (30), Otto (28), Krause-Kiesow (13), Simon (5), Schiller (4), Heidenreich (3), Heß (2)

Eisenach Tigers: Bieniek (21), Reißig (13), Levie (8), Schwarz (8), Darrall (4), Jacobs (3), Salzmann (2), Böhme (2), Thimm

Fouls: 14:15 Freiwürfe: 10/21 : 14/19 Dreier: 4:1

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

05.11.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V. BBC Mühlhausen 2010 67:63

Am dritten Spieltag der Basketball Bezirksliga West gelang den Eisenach Tigers im Heimspiel auf Grund einer herausragenden kämpferischen Mannschaftsleistung ein knapper 67:63 (36:28) Heimsieg gegen den BBC Mühlhausen.
Nach dem auf Grund eines Formfehlers aberkannten Sieg gegen Erfurt wollten die Tigers trotz dem Ausfall von drei etatmäßigen Startspielern eine Trotzreaktion zeigen. Und sie legten auch gleich los wie die Feuerwehr und überrannten die Gäste förmlich. Die 9:2 Führung nach vier Minuten bauten sie auf 22:5 nach neun Minuten aus. Das erste Viertel ging schlussendlich mit 23:8 an die Wartburgstädter, die durch schnelles Spiel und guten Aktionen unter dem Korb zu gefallen wussten. Die Gäste hingegen fanden zunächst kein Konzept und wirkten hilflos gegen die gut stehende Zonenverteidigung der Eisenacher. Den Gastgebern kam jedoch zugute, dass der ehemalige Eisenacher Trainer und Center bei Mühlhausen Florian Baistock erst im zweiten Viertel auf Grund einer Panne zum Spiel stoßen konnte. Wie wichtig er für sein Team war, zeigte sich bereits im zweiten Viertel. Er markierte neun Punkte, schaffte Platz unter dem Korb und sorgte dafür, dass Mühlhausen bis zur Pause auf 28:36 herankam.
Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit holten die Gäste Punkt um Punkt auf und waren vor allem wegen einer Vielzahl an Offensivrebounds und sich dadurch ergebenden zweiten Chancen erfolgreich. Durch erfolgreiche Mitteldistanzwürfe von Thomas Schwarz und vier in folge verwandelte Freiwürfe durch Dietmar Levie retteten die Tigers einen 46:45 in Schlussviertel. Dieses sollte es in sich haben. Zunächst konnte René Dziuballe einen Dreier verwandeln, ehe René Stieglitz aufdrehte und acht Punkte in drei Minuten erzielte, so dass die Gastgeber sicher mit 61:52 vier Minuten vor dem Ende führten. Doch die insgesamt schwachen Schiedsrichter wollten wohl noch etwas Spannung in die Partie bringen. Zunächst erkannten sie zuvor gegebene Freiwürfe gegen Stieglitz ab, danach ahndeten sie völlig zu unrecht Rückspiel gegen Dziuballe, der sich zurecht beschwerte und ein technisches Foul kassierte. Mühlhausen nutzte die Gelegenheit und kam durch einen Dreier 30 Sekunden vor Ende zum 63:63. Das Spiel schien zu kippen, zumal Dziuballe sein fünftes Fouls kassierte, doch die Eisenacher kämpften gut in der Defensive und waren im Angriff nur durch Fouls zu stoppen. Der mit einer extrem guten Wurfquote an diesem Tag stärkste Eisenacher Spieler Thomas Schwarz verwandelte fällige Freiwürfe eiskalt zum 67:63. Auch eine Auszeit und letzte Versuche des BBC nutzten nichts, so dass der völlig verdiente 67:63 Heimsieg feststand.
„Der Sieg war extrem wichtig für die Moral. Wir haben stark begonnen und dann als Team als es eng wurde dagegengehalten. Ich bin froh, dass meine Würfe zum Sieg beitragen konnten. Wir freuen uns jetzt auf das Derby gegen Lok Eisenach nächste Woche“, meinte Topscorer Thomas Schwarz nach dem Spiel.

Eisenach: Schwarz (20), Stieglitz (16), Stieglitz (12), Levie (8), Darrall (6), Salzmann (3), Böhme (2), Jacobs

Fouls: 21:22 Freiwürfe: 15/26 : 22/30 Dreier: 2:3

Mit freundlichen Grüßen
Peter Jacobs

22.10.2011 00:00 BV Eisenach Tigers e.V. Basketball Club Erfurt e.V. II 91:86

In der Basketball Bezirksliga West gelang am 2.Spieltag dem BV Eisenach Tigers im Heimspiel gegen den Basketball Club Erfurt II Wiedergutmachung für die herbe Schlappe vom ersten Spieltag bei der TU Ilmenau.
Die Tigers gewannen in einer spannenden und temporeichen Partie mit 91:86 (29:35/76:76) nach Verlängerung. Im Abschlusstraining verletzte sich Florian Bieniek, so dass viel Hoffnung auf den neuverpflichteten regionalligaerfahrenen René Dziuballe lagen, denn auch der Gegner hatte einige Spieler in seinen Reihen die schon Regional- bzw. Oberliga spielten. Dies bekamen die Wartbugstädter auch gleich zu spüren und lagen nach vier Minuten bereits mit 0:12 im Rückstand. Daraufhin nahmen sie eine Auszeit welche sofort fruchtete. Die Abwehr stand nun wesentlich stabiler und im Angriff wurde schnell nach vorne gespielt. Daniel Ganzmann setzte sich unter dem Korb durch und René Stieglitz war bei seinem Saisondebüt vom Gegner nicht zu halten. So drehten die Gastgeber binnen sechs Minuten das Spiel und führten nach dem ersten Viertel mit 15:13.
Im zweiten Viertel gaben die Gäste wieder den Ton an und waren vor allem von der Dreierlinie erfolgreich. Eisenach verhedderte sich in Einzelaktionen und schloss zu schnell und unkonzentriert ab. Sie gaben das Viertel mit 14:22 ab und lagen so zur Pause mit 29:35 zurück.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten Florian Reißig und Dietmar Levie starke Minuten und maßgeblichen Anteil, dass den Tigers ein 11:0 Lauf in vier Minuten gelang. Die Landeshauptstädter wirkten nun verunsichert und ließen Punkte vom gut kämpfenden Marcel Darrall und nach einigen Offensivrebounds nachsetzenden Korblegern von Daniel Ganzmann zu. Das extrem starke Viertel endete mit 26:12 für die Gastgeber. Im letzten Viertel erhöhten die Gäste noch einmal den Druck und stellten auf eine Ganzfeldpresse um. Dies hatte auch Erfolg, denn sie kamen Punkt für Punkt heran. Beide Teams haderten mit den Schiedsrichtern und Eisenach leistete sich einige unnötige Ballverluste. 90 Sekunden vor dem Ende führte der Außenseiter mit 76:71, doch Erfurt nutzte seine Routine, traf einen wichtigen Dreier und rettete sich dadurch zum 76:76 in die Verlängerung.
In den zusätzlichen fünf Minuten zeigten die beiden Renés im Team der Wartburgstädter ihre Klasse. Zunächst traf Stieglitz einen Dreier und dann war es Dziuballe der gleich im ersten Spiel zeigte wie wichtig er für das Team ist. Er markierte neun Punkte seiner 32 in der Verlängerung und war damit Matchwinner, denn Erfurt hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen und verloren mit 86:91.
„Das war ein ganz wichtiger Sieg für die Moral im Team. Wir haben eine klasse Mannschaftsleistung mit einem überragenden Neuzugang an der Spitze gezeigt, haben uns immer wieder zurückgekämpft und letztlich auf Grund des Einsatzes verdient gewonnen. Kompliment an das gesamt Team“, meinte Spielertrainer Peter Jacobs nach dem Spiel.

Eisenach: Dziuballe (32), Reißig (12), Ganzmann (10), Stieglitz (10), Darralll (10), Levie (9), Jacobs (6), Schwarz (2), Böhme

Fouls: 27:28 Freiwürfe: 19/30 : 16/31 Dreier: 6:12

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

08.10.2011 15:00 SV TU Ilmenau e. V. BV Eisenach Tigers e.V. 83:34

Das erste Spiel der Basketball Bezirksliga Saison endete für die Eisenach Tigers beim Auswärtsspiel gegen die TU Ilmenau in einem Desaster. Sie verloren nach indiskutabler Offensivleistung völlig verdient mit 34:83 (15:28).
Die Eisenacher reisten ohne den im Urlaub befindlichen Spielmacher René Stieglitz aber mit dem oberligaerfahrenen Neuzugang Jan Dix nach Ilmenau. Dix war es auch, der die ersten vier Punkte der Eisenacher erzielen konnte. Leider waren dies die einzigen bis zur achten Minute und dem 4:14 Rückstand. Danach rappelten sich die Tigers ein wenig auf und fanden etwas besser ins Spiel. Das erste Viertel ging dennoch mit 9:16 verloren. Im zweiten Viertel gelangen den Wartburgstädtern gar nur sechs Punkte. Allerdings stand die Defensive gut, so dass nur zwölf zugelassen wurden und es mit einem 15:28 Rückstand in die Halbzeitpause ging.
Im dritten Viertel verloren die Gäste allerdings gänzlich die Linie, auch weil die Ilmenauer ihre körperlichen Größenvorteile unter dem Korb nun noch besser ausnutzten. Zudem trafen sie nun auch von außen, was es der Verteidigung der Eisenacher nicht wirklich einfacher machte. Im Angriff klappte gar nichts. Keiner der Spieler erreichte an diesem Tag Normalform. Weder aus der Distanz noch unter dem Korb fand der Ball den Weg in Ziel. Dadurch ging auch das dritte Viertel mit 10:29 verloren und auch im letzten Abschnitt sah das Bild nicht freundlicher für die Tigers aus. Der Gegner stellte auf Zonenverteidigung um. Trotzdem gelang es den Gästen nicht durch Distanzwürfe zum Erfolg zu kommen, so dass auch dieses Viertel mit 9:26 verloren ging. Am Ende stand dadurch die deprimierende 34:83 Niederlage fest.
„Das war natürlich alles andere als ein Start nach Maß für uns. Im Angriff agierten wir viel zu überhastet und der Gegner könnte auch locker im oberen Feld der Landesliga spielen, so dass wir chancenlos waren. Allerdings dürfen wir dennoch nicht mit fast 50 Punkten verlieren. Das ist echt peinlich und bedarf einer riesen Steigerung vor dem nächsten Spiel gegen Erfurt II“, meinte Spielertrainer Peter Jacobs nach der Partie.

Eisenach: Ganzmann (8), Dix (6), Reißig (5), Bieniek (4), Jacobs (3), Levie (3), Schwarz (3), Darrall (2), Böhme

Fouls: 17:7 Freiwürfe: 5/9:10/21 Dreier: 6:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

26.03.2011 17:00 1. TSV Bad Salzungen - Eisenach Tigers 60:97

Das letzte Spiel der Basketball Bezirksligasaison endete für die Eisenach Tigers mit einer deutlichen 60:97 (32:47) Packung beim TSV Bad Salzungen. Die Eisenacher beenden damit die Saison voraussichtlich (es finden noch eine Nachholspiele statt) auf einem enttäuschenden sechsten Rang. „Schade, mit einer positiven Bilanz von 11:9 Siegen müsste eigentlich mehr als dieser Platz möglich gewesen sein. Wir haben vier Spiel völlig unnötig verloren, sei es durch mangelnde Spieler oder mangelnde Konzentration. Sonst wären wir sogar 3. geworden“, meinte der enttäuschte Trainer Peter Jacobs nach dem Spiel.

Auch gegen Salzungen mussten die Wartburgstädter auf einige Spieler verzichten, hielten aber dennoch bis zum 11:13 in der 7. Minute gut mit. Doch dann leisteten sie sich einige Fehlpässen, was der starke Gastgeber per Fast Break ausnutzte. Weil die Tigers auch mit der aggressiven Manndeckung des Gegners nicht zurecht kamen vergrößerte sicher der 15:24 Rückstand nach dem ersten Viertel auf 32:47 bis zur Pause.

Nach zwei starken Anfangsminuten in der zweiten Halbzeit keimte kurzzeitig Hoffnung auf, das Ergebnis im erträglichen Rahmen zu halten, doch ein 15:2 Lauf der Salzunger vergrößerte den Vorsprung auf 62:36. Im Angriff wirkten die Eisenacher über weiten Strecken hilflos. Wenn sie sich dennoch Chancen erarbeiten, vergaben sie diese leichtfertig per Korbleger oder an der Freiwurflinie. Im letzten Viertel konnte Aufbauspieler Florian Reißig seinen Gegenspieler ein paar Mal ausspielen und nach gutem Zug zum Korb eine Punkte sammeln. Die Niederlage fiel dennoch mit 60:97 so deutlich aus, weil die Gäste über die gesamte Spieldauer die hohe Fehlpassquote nicht abstellen konnten.

Eisenach: Reißig (17), Bieniek (12), Darrall (10), Blank (8), Levie (7), Jacobs (3), Müller (3)

Fouls: 21:15 Freiwürfe: 15/19 : 16/29 Dreier: 6:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

20.03.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V.- BIG Gotha V 103:66

Das letzte Heimspiel der Bezirksliga West konnten die Basketballer der Eisenach Tigers siegreich gestalten. Gegen die mit nur fünf Mann angetrenen Mannschaft der BiG Gotha V gewannen sie souverän mit 103:66 (56:24).

Dabei sah es nach dem ersten Viertel nach einem deutlich höherem Sieg aus, denn den Eisenachern gelang quasi alles. René Stieglitz verteilte die Bälle und seine Mitspieler Florian Bieniek, Daniel Ganzmann und Dietmar Levie brauchten unter dem Korb nur per Korbleger vollenden. Den Gästen aus Gotha gelang nichts, die einfachsten Würfen wollten nicht in den Korb gehen, so dass sie den ersten Abschnitt mit 2:31 abgaben. Zu diesem Zeitpunkt deutete sich der höchste Tigers Sieg aller Zeiten an, doch wurde in der Folge diese historische Chance vergeben. Dies lag zum einen daran, dass die Gäste nun in der Offensive besser auftraten und vor allem unter dem Korb punkteten und zum anderen daran, dass einige freie Möglichkeiten im Angriff vergeben wurden. Dennoch führten die Eisenacher zur Halbzeit mit 56:24.

In der zweiten Halbzeit ging es nur noch darum wie hoch der Sieg der Wartburgstädter ausfallen würde. Jeder Spieler der Gastgeber trug sich in die Punkteliste ein. Das dritte Viertel gewann der Tabellendritte mit 26:15. Im letzten Viertel versäumten es die Tigers per Manndeckung und druckvollem Spiel das Spiel souverän nach Hause zu bringen. Statt dessen ließen sie die Gäste schalten wie sie wollten. Diese trafen nun von außen und unter dem Korb währenddessen die Eisenacher unter dem Korb reihenweise Chancen ausließen. So gewann BIG das letzte Viertel völlig überraschend mit 27:21, so dass die Niederlage mit 66:103 noch halbwegs glimpflich ausfiel.

„Im ersten Viertel haben wir super gespielt. Natürlich konnten wir das Niveau nicht über die gesamte Spielzeit halten. Wir hätten dennoch besser den Rest des Spiels gestalten müssen“, meinte Topscorer Florian Bieniek nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (22), Stieglitz (18), Levie (17), Blank (16), Jacobs (12), Ganzmann (9), Reißig (5), Böhme (4)

Fouls: 16:14 Freiwürfe: 14/20:4/16 Dreier: 9:4

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

13.03.2011 17:00 BV Eisenach Tigers e.V. -ESV Lokomotive Eisenach 73 : 56

Das traditionelle Ortsderby der Basketball Bezirksliga West zwischen den gastgebenden Eisenach Tigers und Lokomotive Eisenach endete mit gleichen Ausgang wie alle anderen Derbys zwischen beiden Mannschaften, einem Sieg der Tigers. Diesmal gewannen sie 73:56 (39:23), wobei vor allem in der ersten Halbzeit die Lok nicht den Hauch einer Chance hatte, wenngleich sie im zweiten Abschnitt sehr gut kämpfte und hervorragend dagegenhielt.

Lok begann in fremder Halle ein Start nach Maß und traf sehr gut von außen, so dass sie nach vier Minuten mit 10:4 führten. Danach nutzten die Tigers die Lücken in der Abwehr der Gäste, spielten ihre Center an, welche vor allem in Form von Daniel Ganzmann immer wieder vollendeten. So konnten Florian Bieniek und Daniel Ganzmann in der ersten Halbzeit 27 der 39 Tigers Punkte zum 39:23 Halbzeitstand verbuchen.

Dies registrierte der „Gast“ offensichtlich, denn in der zweiten Halbzeit stellten sie auf Manndeckung um. Lok gelang ein sehr gutes drittes Viertel, in dem sie vor allem von der Treffsicherheit von außen von Philipp Martin profitierten und gewannen den Abschnitt mit 16:9 um auf 39:48 zu verkürzen. Doch zu Beginn des letzten Viertels sorgten die Tigers Flügelspiel Falk Blank und René Stieglitz per Dreier und Dietman Levie unter dem Korb für wichtige Punkte, so dass das Viertel mit 25:17 zum letztlich nie gefährdeten 73:56 Heimerfolg gewonnen wurde.

Während Lok leider weiterhin am Tabellenende zu finden ist, können die Tigers Minimalziel Platz vier noch aus eigener Kraft erreichen.

„Ein faires Derby haben die Zuschauer erlebt“, meinte Lok-Coach Jennerjahn nach dem Spiel, während Tigers Topscorer Ganzmann hinzufügte, dass es schön war vor stattlicher Kulisse zu spielen und beide Mannschaften am Limit spielten.

Eisenach Tigers: Ganzmann (20), Blank (13), Levie (13), Bieniek (11), Stieglitz (9), Jacobs (3), Reißig (2), Müller (2), Böhme

Lok Eisenach: Martin (21), Krause-Kiesow (14), Otto (10), Simon (5), Bundschuh (2), Heß (2), Metzing (2), Caba, Grunewald, Jennerjahn, Reder, Schiller

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

05.03.2011 16:00 Funtastic Basketball Arnstadt II - Eisenach Tigers e.V. 84:50

Beim Auswärtsspiel der Eisenach Tigers gab es beim ungeschlagenen Tabellenführer der Bezirksliga West gegen Funtastic Arnstadt II eine 50:84 (30:38) Pleite. Dabei mussten die Eisenacher die Reise mit lediglich fünf Spielern antreten und waren von Beginn an auf Schadensbegrenzung aus.
Der Start ließ allerdings schlimmes befürchten, denn Arnstadt gelang alles, während die Gäste nach Fehlpässen und –würfen einige Konter fingen. So stand es nach sieben Minuten 0:18 – ein Desaster drohte. In der Folge fassten sich die Wartburgstädter ein Herz, nutzten eins gegen eins Situationen aus und leisteten sich keine Fehlpässe mehr. Dietmar Levie zeigte eine beherzte Leistung und konnte binnen fünf Minuten zehn Punkte verbuchen, so dass der Rückstand auf 16:20 nach zwölf Minuten schmolz. Die Eisenacher haderten mit dem Schiedsrichter, fühlten sich benachteiligt und erhielten zwei technische Fouls wegen Meckerns. Dadurch machten sie sich das Leben selber schwer und lagen zur Pause mit 30:38 zurück.
Leider verschliefen sie auch den Beginn der zweiten Halbzeit. Arnstadt, mit vollem Kader besetzt, rotierte gut und machte das Spiel schnell. Ihnen gelang ein 12:2 Start, wodurch das Spiel bereits nach 25 Minuten entschieden war. Im dritten Viertel gelangen den Gästen lediglich sechs Punkte, auch weil sie vom spielerischen Konzept abwichen und sich in Einzelaktionen verfingen.
Im letzten Abschnitt schwanden die Kräfte der Tigers zunehmend, sie steckten allerdings nicht auf und kämpften weiter. Da zwei Spieler bereits mit vier Fouls belastet waren, mussten in der Verteidigung ein wenig nachlässiger herangegangen werden. So kam Arnstadt zu einigen Punkten unter dem Korb und verwandelte fünf Dreier in den letzten fünf Minuten zum 84:50 Sieg. Arnstadt behält damit seine weiße Weste, während die Wartburgstädter auf Rang fünf abrutschen.
„Mit fünf Mann war heute nicht mehr zu holen. Spielerisch haben wir gut mitgehalten, nur konnten wir konditionell und auf Grund von Foulproblemen nicht über die ganze Spielzeit dem Druck des Gegners standhalten“, meinte Routinier Jan Müller nach dem Spiel.

Eisenach: Stieglitz (17), Levie (14), Jacobs (9), Reißig (6), Müller (4)

Fouls: 20:12 Freiwürfe: 5/12 : 11/18 Dreier: 7:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

19.02.2011 18:00 VC Roßleben e.V.- BV Eisenach Tigers e.V. 55:77

Mit nur sechs Spielern war für die Basketballer der Eisenach Tigers beim Auswärtsspiel der Bezirksliga West in Roßleben nichts zu holen. Gegen VC Rossleben verloren die Wartburgstädter 55:77 (30:34).

Dabei hielten die Gäste lange Zeit mit, konnten aber am Ende kräftemäßig nicht mithalten. Im ersten Viertel sahen die Zuschauer ein munteres Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten. Eisenach punktete zumeist von außen, während die Nordthüringer unter dem Korb erfolgreich waren. Eisenach kam mit der relativ großen Halle vor allem in der Verteidigung nur schleppend zurecht, zudem fehlte es an der nötigen Abstimmung Im zweiten Viertel übernahm Rossleben immer mehr die Initiative, doch die Wartburgstädter hielten gut dagegen und gingen lediglich mit einem 30:34 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit machte der Gastgeber, der in der Vorwoche noch gegen Lok Eisenach unterlegen war, das Spiel breit und fand einen gute Mischung aus Passspiel um die Zone und druckvollem Drang zum Korb. Doch auch in dieser Phase hielten die Tigers dagegen und machten die schlechte Verteidigung durch gute Offensivaktionen wieder wett. Zwölf Minuten vor dem Ende stand es lediglich 46:49 aus Sicht der Eisenacher. Doch dann brachen alle Dämme bei den Gästen und die Gastgeber spielten sich förmlich in einen Rausch. Vor allem Rosslebens junger Spieler Strauß war nun nicht mehr zu stoppen. Er holte in der Defensive jeden Rebound, traf zwei Dreier und fütterte seine Mitspieler zudem noch mit Pässen. So endeten die ersten sechs Minuten des letzten Viertels mit 15:0. Dadurch war das Spiel entschieden. Die letzten vier Minuten rafften sich die Eisenacher noch mal auf und schafften ein 7:7 zur am Ende deutlich zu hoch ausgefallenen 55:77 Niederlage.

„Wir haben unser möglichstes getan, aber quasi ohne Wechselspieler ging uns am Ende die Luft aus, zumal Rossleben in der entscheidenden Phase einfach jeden Wurf getroffen hat. Eine bittere Niederlage die mit voller Besetzung so sicherlich nicht passiert wäre“, meinte Flügelspieler Marcel Darrall nach dem Spiel.

Eisenach: Blank (17), Jacobs (15), Reißig (8), Darrall (8), Levie (7), Salzmann

Fouls: 18:7 Freiwürfe: 5/8: 10/15 Dreier: 8:5

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

13.02.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V. BBC Mühlhausen 2010 94:83

Durch einen 94:83 (38:38) Heimerfolg gegen den BBC Mühlhausen kehrten die Basketballer der Eisenach Tigers in der Bezirksliga West zurück ins die Erfolgsspur.

Dabei war der Sieg allerdings hart erkämpft und spielerisch ließen die Gastgeber einiges zu wünschen übrig.

Das Spiel begann sehr gut für die Tigers. Die Abwehr stand sicher und im Angriff gelang auch nahezu alles. Nach vier Minuten hatten die Eisenacher dadurch eine 11:2 Führung erarbeitet. Doch die Gäste aus Mühlhausen, angeführt vom ehemaligen Eisenacher Trainer Florian Baistock steckten nicht auf und konnten vor allem nach Offensivrebounds punkten. Das erste Viertel gewannen die Wartburgstädter mit 21:16. Im zweiten Viertel drückten die Schiedsrichter mehr und mehr dem Spiel den Stempel auf. Sie pfiffen sehr kleinlich und aus Eisenacher Sicht sehr einseitig. Die Tigers ließen sich dadurch sehr verunsichern und gaben das zweite Viertel mit 17:33 zum 38:38 Halbzeitunentschieden ab.

Die zweite Halbzeit sollte es in sich haben. Nach die Eisenacher durch einige Dreier und gutes Passspiel auf 56:47 davonzogen passierte die Schlüsselszene der Partie. René Stieglitz klaute den Ball und wurde beim Fastbreak gefoult. Der Mühlhäuser Spieler beschwerte sich vehement und erhielt zusätzlich ein technisches Foul. Stieglitz machte nicht nur die Punkte, sondern traf auch alle vier Freiwürfe zur 62:49 Führung. Nach dem fünften Foul von Florian Baistock zogen die Eisenacher sogar auf 85:62 davon. Die Gäste mussten fortan mit vier gegen fünf Tigersspieler antreten und verkauften sich sehr teuer. Eisenach ließ unerklärlicherweise die Zügel schleifen und vergab im Angriff einige einfache Korbleger und ließ die letzte Konsequenz auch in der Abwehr vermissen, so dass es am Ende nur zum 94:83 Sieg kam.

„Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen“, meinte Topscorer René Stieglitz nach dem Spiel. „In der ersten Halbzeit haben wir uns von den Schiedsrichtern verunsichern lassen, dann stark gespielt und als wir hätten befreit aufspielen können, haben wir dann wieder überhastete Aktionen genommen. Das muss besser werden in den letzten Saisonspielen.“

Eisenach: Stieglitz (22), Blank (18), Jacobs (18), Ganzmann (14), Bieniek (11), Levie (9), Darrall (2)

Fouls: 23:17 Freiwürfe: 12/17 : 16/31 Dreier: 8:9

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

22.01.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V.- ESV Lokomotive Erfurt II 75:82

Durch eine unnötige Heimniederlage gegen Lokomotive Erfurt II verabschiedete sich Basketball Bezirksligist BV Eisenach Tigers vorerst aus dem Rennen um den Aufstieg in die Landesliga. Die Wartburgstädter verloren nach einer sehr engen Partie mit 75:82 (37:41) und scheiterten dabei an den eigenen Nerven und an den Schiedsrichtern.

Erfurt, nur mit fünf Spielern angereist begann konzentriert und trumpfte mit guter Trefferquote von außen auf. Sie erspielten sich eine 24:16 Führung nach acht Minuten. Durch bessere Abwehr und vorwiegend Einzelaktionen im Angriff konnten die Eisenacher danach das Spiel ausgeglichener gestalten und auf 37:39 drei Minuten vor der Halbzeit verkürzen. Manko war danach allerdings das schlechte Defensivreboundverhalten. Dadurch kam Lok häufig zu zweiten und dritten Chancen. Im Angriff zeigten die Eisenacher erhebliche taktische Defizite und trafen mehrfach die falsche Wurfentscheidung. Auch wurden einfache Korbleger vergeben so dass sie mit einem 37:41 Rückstand in die Halbzeit gingen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten beide Mannschaften auf Manndeckung um. Die Tigers versäumten es, über das gesamte Match, das Spiel schnell zu machen und die ohne Wechselspieler agierenden Erfurter dadurch unter Druck zu setzen. So blieb der Rückstand bis zum Beginn des letzten Viertels mit 60:64 weiterhin bei vier Punkten. Der letzte Abschnitt sollte es in sich haben. Zunächst spielten sich die Gastgeber förmlich in einen Rausch. Allen voran Florian Bieniek, der unter dem Korb nun nicht zu stoppen war und quasi im Alleingang für die 73:68 Führung vier Minuten vor dem Ende sorgte. Dann wurde er unter dem Korb gefoult. Erfurt nahm prompt eine Auszeit. Nach der Auszeit dachten alle, dass Bieniek mit Freiwürfen für eine Vorentscheidung sorgen könnte. Statt dessen entschieden der schwache Schiedsrichter Marco Schrader auf Einwurf. Tigers Aufbauspieler Florian Reißig, selbst als Schiedsrichter tätig, beschwerte sich über die Entscheidung, erhielt ein technisches Foul und statt Einwurf Eisenach hieß es Freiwürfe Lok. Eisenach zeigte sich danach völlig von der Rolle und fand nicht mehr ins Spiel. Zudem wurde jede enge Entscheidung für die Gäste gepfiffen, so dass die letzten drei Minuten 14:2 für den 82:75 Sieger aus der Landeshauptstadt ausging.

„Unglaublich was die Schiedsrichter sich im letzten Viertel geleistet haben. Das war Spielentscheidend. Dennoch müssen wir uns natürlich auch an die eigene Nase fassen und uns den Vorwurf machen taktisch schlecht gespielt zu haben und darüber hinaus uns aus der Bahn haben werfen lassen statt unser Spiel weiter so zu spielen wie vor der fraglichen Entscheidung“, meinte ein völlig frustrierter Florian Reißig nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (26), Ganzmann (12), Reißig (9), Blank (7), Stieglitz (7), Jacobs (6), Darrall (4), Levie (4)

Fouls: 20:16 Freiwürfe: 14/20 : 22/29 Dreier: 4:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

15.01.2011 16:00 Motor Gispersleben -BV Eisenach Tigers e.V. 76:75

Mit einer bitteren 75:76 (41:42) Niederlage kehrten die Basketballer der Eisenach Tigers vom Bezirksligaauswärtsspiel bei Motor Gispersleben zurück. Das stark ersatzgeschwächte Team verlor durch zwei verwandelte Freiwürfe der Gastgeber eine Sekunde vor Schluss dabei nur denkbar knapp.

Mit ungewöhnlicher Startformation ins Spiel gegangen erwischten die Eisenacher dennoch einen guten Start ins Spiel und führten nach sieben Minuten mit 19:13. Gispersleben kam aber durch einige erfolgreiche Dreier zurück ins Spiel, so dass es nach 14 Minuten 28:28 stand. In der Folge wechselte die Führung ständig. Beide Teams streuten sowohl gute Aktionen als auch einige hektische Phasen mit vielen Fehlpässen ein. Auch die Abwehrreihen machten teilweise nicht den besten Eindruck. Dietmar Levies erfolgreicher Dreier stellte den knappen 41:42 Halbzeitrückstand dar.

Das enge Spiel setzte sich bis zum 70:68 für den Gastgeber eine Minute vor Schluss fort. Und diese letzte Minute sollte es in sich haben. Nach einer fragwürdigen Schiedrichterentscheidung erhielt Marcel Darrall ein unsportliches Fouls. Der Gastgeber verwandelte beide Freiwürfe zur 72:68 Führung und hatte 40 Sekunden vor Schluss Ballbesitz. Eisenach klaute den Ball, Peter Jacobs konnte einen Dreier verwandeln. Dann wurde schnell gefoult und Gispersleben hatte wieder Freiwürfe welche sie verwandeln konnten. Marcel Darrall traf per Korbleger und Motor wurde wieder gefoult, traf diesmal allerdings nicht. Nach einem weiteren Ballgewinn der Tigers konnte erneut Darrall fünf Sekunden vor dem Ende die 75:74 Führung herstellen. Doch ein langer Pass der Gäste zwang die Eisenacher zum Foul um den Korbleger zu verhindern. Dadurch hatte Gispersleben eine Sekunde vor dem Ende die Chance auf Verlängerung oder Sieg. Sie trafen beide Versuche und stellten dadurch den umjubelten Sieg sicher.

„Das war eine der bittersten Niederlagen überhaupt. Trotz der vielen Ausfälle haben wir gut gespielt. Schade das der Gegner die Nerven bewahrt hat und beide Freiwürfe getroffen hat am Ende. Mit voller Besetzung wäre das ein sicherer Sieg gewesen. Durch diese Niederlage ist das Thema Aufstieg wohl passe“, meinte Dietmar Levie nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (20), Levie (18), Jacobs (12), Darrall (12), Reißig (7), Böhme (6), Salzmann
Fouls: 20:14 Freiwürfe: 11/16:18/24 Dreier: 9:7

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

09.01.2011 14:00 BV Eisenach Tigers e.V.- SV TU Ilmenau e. V. 95:61

Das erste Spiel der Rückrunde der Basketball Bezirksliga West konnten die Eisenach Tigers im Heimspiel gegen TU Ilmenau mit 95:61 (44:21) siegreich beenden. Dabei standen die Vorzeichen unter keinem guten Stern, denn eine Stunde vor dem Spiel standen nur gänzlich vier fitte Spieler zur Verfügung.

Dementsprechend verhalten optimistisch gingen die Tigers ins Spiel, doch auch die Gäste reisten nur zu sechst an. Bis zur 4. Minute und der 7:4 Führung für die Gäste war das Spiel noch ausgeglichen doch denn starteten die Eisenacher einen 16:0 Lauf bis zum Ende des ersten Viertels. Florian Bieniek der kurzentschlossen noch einsprang traf sicher von außen, während Daniel Ganzmann unter dem Korb die Pässe seiner Mitspieler souverän vollendete. Auch im zweiten Viertel fanden die Gäste in der Offensive kein Mittel gegen die sicher stehende Abwehr der Wartburgstädter und ließen oft große Lücken in der eigenen Deckung. Die Eisenacher Aufbauspieler fanden immer wieder den Platz zum passen und die Trefferquote sprach an diesem Tag für sich. Nach dem 24:14 im zweiten Viertel gingen die Mannschaften mit 44:21 in die Pause.

Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer das gleiche Bild. Peter Jacobs streute zu Beginn zwei Dreier ein. Und zu den Punktesammlern Ganzmann und Bieniek die an die Leistung des ersten Abschnittes nahtlos anknüpften gesellte sich nun auch Dietmar Levie der einige erfolgreiche Punkte unter dem Korb bzw. an der Freiwurflinie verbuchen konnte. Als dann auch der stark am Knie gehandicapte Florian Reißig einen Dreier traf war die mannschaftliche Geschlossenheit der Eisenacher an diesem Tag auch auf dem Protokoll zu sehen, denn jeder Spieler konnte punkten. Mit 75:43 gingen die Teams in den Schlussabschnitt. Die Führung konnte hier bis zum 89:49 ausgebaut werden, danach ließen es die Gastgeber in der Deckung etwas schleifen. Marcel Darrall schaffte die letzten acht Tigers Punkte und konnte sich am Ende neben dem 95:61 Erfolg über 14 eigene Punkte freuen, was einen persönlichen Rekord darstellt.

„Kompliment an die Mannschaft und besonders an jene, die die Zähne zusammengebissen haben. Das war vor dem Spiel so nicht zu erwarten. Über vollen Einsatz und gute Abwehr hat auch im Angriff heute sehr viel geklappt. Es waren einige sehenswerte Spielzüge dabei. Ich hoffe wir können eine ähnliche Leistung in der nächsten Woche abrufen“, meinte ein zufriedener Trainer Peter Jacobs nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (26), Ganzmann (26), Darrall (14), Levie (11), Jacobs (9), Müller (4), Reißig (3), Böhme (2)

Fouls: 11:12 Freiwürfe: 5/12 : 8/12 Dreier: 8:5

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

19.12.2010 14:00 BV Eisenach Tigers -1. TSV Bad Salzungen 1990 72:95

Das letzte Spiel der Hinrunde der Basketball Bezirksliga West endete für die Eisenach Tigers mit einer 72:95 (30:40) Heimniederlagen gegen den TSV Bad Salzungen. Das Ergebnis fiel allerdings zu hoch aus, denn über weite Strecken des Spiel konnten die Eisenacher gegen das starke Gästeteam mithalten.

Das Spiel begann auf beiden Seiten sehr zerfahren und hektisch. Nach fünf Minuten stand es lediglich 5:9, nach neun Minuten 5:11, was nicht gerade für die Offensivstärke der Teams sprach. Doch im zweiten Viertel wandelte sich das Blatt. Das Spiel wurde nun zunehmend intensiver. Florian Bieniek auf Seiten der Tigers konnte in diesem Abschnitt zwölf Punkte markieren, was allerdings noch durch Bad Salzungens Regionalligaerfahrenen Spieler Thomas Michaelis mit 14 Punkten getoppt werden konnte. Michaelis schaffte insgesamt bemerkenswerte 43 Punkte. Das Viertel endete 24:26 und so gingen die Wartburgstädter mit einem 30:40 Rückstand in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit zeigten die Eisenacher zunächst eine starke Leistung. Die Abwehr stand sehr gut, so dass die Gäste zu schweren Würfen gezwungen werden mussten. Im Angriff konnten Florian Bieniek und Daniel Ganzmann unter dem Korb punkten. Nach zwei Dreiern von Peter Jacobs stand es nur noch 49:51 bei noch 13 zu spielenden Minuten. Bis zum 67:73 fünf Minuten vor dem Ende konnten die Gastgeber das Spiel weiter offen halten, doch dann ging nichts mehr zusammen. Fehlpässe und vergebene Chancen unter dem Korb waren in nahezu jedem Angriff zu sehen, währenddessen die Gäste aus allen Lagen trafen. Hinzu kam, dass die Tigers zunehmend mit den Schiedsrichtern haderten. Die letzten Minuten endeten 22:5, was den zu hoch ausgefallenen 95:72 Auswärtssieg für Bad Salzungen bedeutete.

„Schade das wir in den letzten Minuten nichts mehr entgegenzusetzen hatten und der Gegner dann alles getroffen hat. In der Besetzung ist Bad Salzungen sicher das stärkste Team der Liga. Das wird noch eine interessante Rückrunde. Wir hoffen das wir unser neues Ziel, den 3. Platz erreichen können“, meinte René Stieglitz nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (27), Stieglitz (12), Jacobs (9), Ganzmann (9), Blank (6), Levie (5), Darrall (4), Salzmann

Fouls: 24:24 Freiwürfe: 18/31 : 16/27 Dreier: 6:9

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

12.12.2010 BIG Gotha V- BV Eisenach Tigers e.V. 44:54

Trotz der schwächsten Saisonleistung schafften die Basketballer vom Bezirksligisten Eisenach Tigers einen 54:44 (24:17) Auswärtserfolg bei BiG Gotha V. Dabei passten sich die Eisenacher über weite Strecken dem Niveau des Gegners an uns spielten weit unter ihren Möglichkeiten.

Speziell in der Abwehr ging das taktische Konzept der Tigers gleich zu Spielbeginn auf. Sie setzten den gegnerischen Aufbauspieler unter Druck und konnten so zahlreiche Ballgewinne verbuchen. Was in der Abwehr so gut klappte, wollte im Angriff nicht gelingen. Distanzwürfe verfehlten ihr Ziel und unter dem Korb stand der Gegner dicht, so dass sich die Gäste oftmals festbissen. Hinzu kam, dass die Pfeife des Schiedsrichters bei foulwürdigen Aktionen oftmals stumm blieb. Dennoch gewannen die Wartburgstädter das erste Viertel mit 11:8. Bereits im zweiten Viertel hatten die Gastgeber schon konditionelle Schwächen, blieben aber trotz dessen das sie den Abschnitt mit 9:13 abgaben beim 17:24 Halbzeitrückstand noch im Spiel.

Durch guten Zug zum Korb durch Florian Reißig stellten die Eisenacher bereits frühzeitig in der zweiten Halbzeit die Weichen auf Sieg. 13 Minuten vor Ende stand es 40:26. Unerklärlicherweise häuften sich die Fehler im Spiel der Tigers. Fehlpässe und Unkonzentriertheiten im Abschluss gesellten sich zur weiteren schwachen Leistung des Schiedsrichters. Einzig Daniel Ganzmann hielt die Eisenacher Fahne im Schlussabschnitt hoch, so dass am Ende der nie gefährdete 54:44 Sieg feststand.

„Ich weiß nicht warum wir gegen schwache Gegner immer so schlecht spielen. Wahrscheinlich wollen wir zuviel und verkrampfen dann immer. Die Fehlpässe und die schlechte Freiwurfquote müssen wir abstellen, wollen wir am Sonntag gegen BaD Salzungen gewinnen“, meinte Topscorer Daniel Ganzmann nach dem Spiel. Mit nunmehr sieben Siegen aus neun Spielen bleiben die Wartburgstädter auf dem 2. Tabellenplatz, der momentan den Aufstieg in die Landesliga bedeuten würde.

Eisenach: Ganzmann (18), Reißig (11), Blank (6), Bieniek (6), Darrall (6), Jacobs (5), Salzmann (1), Levie (1), Böhme

Fouls: 21:18 Freiwürfe: 4/13 : 6/23 Dreier: 2:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

04.12.2010 17:00 ESV Lokomotive Eisenach- BV Eisenach Tigers e.V. 65:78

Das Ortsderby zwischen Lokomotive Eisenach und den Eisenach Tigers in der
Basketball Bezirksliga West endete mit dem Sieg der favorisierten Tigers. Sie
gewannen ihr „Auswärtsspiel“ mit 78:65 (33:25), taten sich über weite Strecken
des Spiels sehr schwer.

Der Tabellenzweite kam besser ins Spiel und führte vor allem durch Punkte von
Florian Bieniek nach dem ersten Viertel mit 19:13. Beide Teams traten nervös auf
und es entwickelte sich ein hektisches Spiel. Im zweiten Viertel war Mario
Salzmann nicht zu stoppen. Er traf in diesem Abschnitt vier Mitteldistanzwürfe
und konnte dadurch den Vorsprung halten. Auf Seite der Lok konnte Marcus Simon
mit zwei Distanzwürfen den Abstand bis zu Pause auf 25:33 halten.

Lok kam mit neuer Motivation aus der Kabine und spielte ein sehr gutes drittes
Viertel. Punkt um Punkt holten die Gastgeber auf. Philipp Martin aus der Distanz
und Martin Otto unter dem Korb überzeugten mit starker Trefferquote. Bei den
Tigers ging nicht mehr viel zusammen, obwohl die Abwehr solide stand schenkte
Lok ihnen einen Punkt nach dem anderen ein. Der Abschnitt ging mit 27:18 an die
Hausherren, welcher vor den letzten zehn Minuten plötzlich mit 52:51 führten.

Im letzten Viertel nahm der überragende René Stieglitz das Heft in die Hand.
Sehr sicher traf er aus dem Feld und von der Freiwurflinie. Dennoch war bis zum
64:63 für die Tigers vier Minuten vor dem Ende alles offen. Doch die
Foulbelastung der weiter sieglosen Lok machte sich nun bemerkbar. Drei Spieler
erhielten ihr fünftes Foul, dadurch war die Gegenwehr gebrochen. Stieglitz und
Bieniek sorgten mit ihren Punkten für einen 14:2 Lauf in den letzten Minuten zu
einem 78:65 Derbysieg vor gut 40 Zuschauern.
„Schade, wir haben gut gekämpft. Die Foulbelastung hat uns den möglichen Sieg
gekostet. Wir können aber zufrieden mit unserer Leistung sein“, meinte
Lok-Spieler Marcus Simon.
„Letztlich haben wir verdient das faire Duell gewonnen. Wichtig war die gute
Unterstützung der Bank heute, so dass der 2. Platz gefestigt wurde“, fügte Mario
Salzmann an, der mit einer guten Leistung für die Tigers zu überzeugen wusste.

Lok Eisenach: Martin (23), Otto (15), Simon (10), Schiller (6), Bundschuh (6),
Jennerjahn (3), Heß (2), Brink

Eisenach Tigers: Stieglitz (25), Bieniek (18), Salzmann (11), Blank (9), Jacobs
(6), Levie (5), Darrall (4), Böhme

Fouls: 25:12 Freiwürfe: 6/8:24/32 Dreier: 3:6

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

28.11.2010 14:00 BV Eisenach Tigers -Funtastic Basketball Arnstadt II 76:80

Das Spitzenspiel der Basketball Bezirksliga West verloren die Eisenach Tigers
unglücklich mit 76:80 (38:41) gegen Funtastic Arnstadt II. Dabei konnte der
Tabellenzweite aus Eisenach den Heimvorteil nicht nutzen, wohingegen Arnstadt
seine Vormachtstellung in der Bezirksliga untermauerte.
Die Gäste mit einer weißen Weste und dem Topscorer der Liga angereist,
erwischten einen Start nach Maß, führten nach fünf Minuten mit 4:14. Dabei
fanden sie eine gute Mischung aus Aktionen unter dem Korb und von außen. Gegen
Ende des ersten Viertels konnte Center Daniel Ganzmann ins Spiel gebracht
werden. Er markierte fünf Punkte in Folge zum 18:25 Rückstand. Im zweiten
Viertel brachte sich Arnstadt selbst in Bedrängnis. Drei der fünf Startspieler
hatten schnell Foulprobleme. Hinzu kamen Diskussionen mit dem Schiedsrichter.
Nach dem 28:35 in der 16. Minute nahm René Stieglitz das Heft in die Hand. Sein
Gegenspieler, mit Foulproblemen behaftet, konnte nicht effizient verteidigen.
Stieglitz wusste dies geschickt zu nutzen, traf acht Punkte in Folge zur
erstmaligen Führung mit 36:35. Die Gäste reagierten abgezockt und konnten bis
zur Pause das Blatte zum 41:38 wenden.
In der zweiten Halbzeit schafften die Wartburgstädter einen Start nach Maß,
trafen aus allen Lagen und gingen nach dem fünften Foul des vermeintlich besten
Funtastic Spielers mit 49:43 in Führung. Kurze Zeit später bekam auch der
Aufbauspieler aus Arnstadt sein fünftes Foul und musste fortan zusehen. Die
Tigers nutzten dies zunächst und gingen neun Minuten vor dem Ende mit 69:59 in
Front. Doch unverständlicherweise gelang danach in Abwehr und Angriff so gut wie
nichts mehr. Der Gäste Center wurde mehrfach ins Spiel gebracht, nutzte seine
Chancen unter dem Korb und die Eisenacher produzierten einen Fehlwurf nach dem
anderen, so dass es vier Minuten vor dem Ende 69:71 für den Tabellenführer
stand.

Sichtlich geschockt stockte weiterhin die Offensive. Auch das letzte taktische
Mittel, die Gäste an die Freiwurflinie zu bringen fruchtete nicht, so dass am
Ende die bittere 76:80 Niederlage feststand.
„Diese Niederlage ist schwer zu verdauen. Wir haben lange Zeit alles richtig
gemacht. Die besten Spieler des Gegners aus dem Spiel genommen und selbst solide
getroffen. Was in den letzten neun Minuten passiert ist, kann ich mir nicht
erklären. Ein Sieg heute hätte uns weit nach vorne gebracht, so wohl in der
Tabelle als auch moralisch. So müssen wir uns schnell wieder fangen“, meinte der
sichtlich deprimierte Trainer Peter Jacobs nach dem Spiel.
Am Samstag um 17 Uhr steht in der Diakoniehalle das Derby zwischen Lokomotive
Eisenach und den Eisenach Tigers an. Lok wird alles versuchen um den ersten Sieg
zu erzielen, während die Tigers schnell in die Erfolgsspur zurückkommen wollen.

Eisenach: Stieglitz (24), Bieniek (22), Ganzmann (15), Reißig (6), Blank (5),
Jacobs (3), Levie (1), Böhme

Fouls: 24:21 Freiwürfe: 15/25:19/28 Dreier: 3:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

13.11.2010 14:00 BV Eisenach Tigers e.V.- VC Roßleben e.V. 74:64

Durch den 74:64 (39:35) Heimerfolg gegen den VC Roßleben verteidigten die
Basketballer der Eisenach Tigers ihre Tabellenführung in der Bezirksliga West.
Beim dritten Heimsieg im dritten Heimspiel der Saison reichte den Gastgebern
eine durchschnittliche Leistung gegen die ersatzgeschwächten Gäste zum letztlich
nie gefährdeten Sieg.

Trotz der Ausfälle von Thomas Schwarz und Daniel Ganzmann gelang den Eisenachern
ein Start nach Maß. Durch Punkte von Falk Blank und Florian Bieniek führten sie
nach vier Minuten mit 9:2. Der Vorsprung konnte sogar auf 16:6 nach sieben
Minuten ausgebaut werden, ehe der Topscorer der Liga auf Seiten der Gäste – der
ansonsten gut verteidigt wurde – punkten und auf 12:16 nach dem ersten Viertel
verkürzen konnte. Auch im zweiten Viertel hatten die Zuschauer nie das Gefühl,
dass am Sieg der Wartburgstädter an diesem Tag etwas anbrennen könnte. Florian
Reißig und René Stieglitz trafen aus der Distanz zur 31:22 Führung nach 16
Minuten. Doch Rossleben steckte nicht auf und konnte durch Unzulässigkeiten in
der Tigers Abwehr auf 35:39 herankommen.
In der zweiten Halbzeit stellten die Tigers schnell die Weichen auf Sieg. Trotz
schlechter Quote von der Dreierlinie beim gesamten Team konnte gepunktet werden,
da die Verteidigung des VC zu langsam agierte. Das Viertel gewannen die
Gastgeber mit 23:14 und gingen mit 62:49 in den letzten Abschnitt.

In diesem bekamen auch die Bankspieler der Eisenacher viel Einsatzzeit. Auch
diese machten ihre Sache in der Verteidigung ordentlich, vergaben aber im
Angriff viele Chancen, so dass das Viertel mit 12:15 verloren ging, was den
sicheren 74:64 Erfolg allerdings nie gefährden sollte.
„Das war vor allem im Abschluss heute nicht das gelbe vom Ei. Wenn wir so
getroffen hätten wie im Training hätten wir den acht Dreiern noch einige
hinzufügen können und hätten deutlich höher gewonnen. Deshalb müssen wir uns
vorm Spitzenspiel in zwei Wochen gegen Arnstadt noch einmal steigern“, meinte
der nach einer Verletzung zurückgekehrte Jan Müller nach dem Spiel.

Eisenach: Stieglitz (18), Reißig (15), Blank (15), Bieniek (12), Levie (9),
Jacobs (2), Böhme (2), Müller (1), Salzmann, Darrall

Fouls: 18:17 Freiwürfe: 8/19:11/22 Dreier: 8:3

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

05.11.2010 20:00 BBC Mühlhausen 2010- BV Eisenach Tigers e.V. 54:74

Den souveränen 74:54 (41:28) Erfolg beim BBC Mühlhausen mussten die Basketballer
der Eisenach Tigers teuer bezahlen, denn Flügelspieler Thomas Schwarz zog sich
bereits nach fünf Minuten einen Oberarmbruch zu und fällt voraussichtlich lange
aus.
Die Tigers, mit der Formation der letzten Wochen nach Mühlhausen gereist,
wussten zunächst nicht was sie erwartet, denn der BBC zog freiwillig aus der
Oberliga zurück. Im ersten Viertel sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie
mit zwei Teams auf Augenhöhe. Trotz der frühen Verletzung ihres Spielers ließen
sich die Gäste nicht aus dem taktischen Konzept bringen, so dass nach dem ersten
Viertel der Rückstand mit 15:16 denkbar knapp war. Im zweiten Viertel drehten
Flak Blank und Florian Bieniek auf. Die Manndecker der beiden waren völlig
überfordert. Beide suchten das eins gegen eins und konnten in dem Abschnitt
sieben bzw. neun Punkte markieren. Mühlhausens Problem der schwachen Ersatzbank
kam deutlich zu Tage, denn die Stammformation hatte schnell Foulprobleme, so
dass unweigerlich die zweite Fünf Einsatzzeit bekamen. Die nutzten die
Wartburgstädter konsequent aus, gewannen den Abschnitt mit 26:12 und sorgten
dadurch für eine beruhigende 41:28 Halbzeitführung.
Umso unverständlicher die Spielweise im dritten Viertel. Fehlpässen häuften
sich, einfache Korbleger wurden vergeben und unnötige Fouls in der
Rückwärtsbewegung begannen, so dass der Gastgeber Freiwürfe bekam und dieses
Viertel mit 15:8 für sich entschieden und auf 43:49 verkürzen. Nach einer
kleinen Standpauke wurde allerdings in den letzten zehn Minuten die Taktik,
ruhig zu spielen und individuelle Vorteile zu nutzen, wieder umgesetzt.
Angeführt von René Stieglitz, der einige Fehlpässe durch guten Zug zum Korb und
eine gute Verteidigung vergessen ließ, sorgten die Tigers schnell für die
Entscheidung. Nach dem 59:49 fünf Minuten vor Spielende war es erneut Florian
Bieniek der nicht zu stoppen war. Auch Daniel Ganzmann setzte sich nun energisch
in Szene und konnte unter dem Korb punkten. Durch ein 15:4 in den letzten
Minuten konnte der letztlich nie gefährdete 74:54 Erfolg nach Hause gebracht
werden, der gleichzeitig die erste Tabellenführung seit langer Zeit mit sich
bringt.

„Der Sieg war für Thomas. Nach dem Schock haben wir uns schnell erholt und durch
gutes Spiel und die bessere Bank sicher gewonnen. Allerdings hätten wir uns so
einen Aussetzer wie im dritten Viertel nicht gegen ein stärkeres Team erlauben
dürfen. Daran müssen wir arbeiten“, meinte Flügelspieler Falk Blank nach dem
Spiel.

Eisenach: Bieniek (26), Stieglitz (18), Blank (12), Ganzmann (9), Levie (5),
Jacobs (2), Böhme (2), Reißig, Darrall, Schwarz

Fouls: 27:14 Freiwürfe: 7/15:24/41 Dreier: 3:2

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

24.10.2010 14:00 BV Eisenach Tigers e.V.- Eichsfelder BC 2002 e.V 78:76

Am 4. Spieltag der Basketballbezirksliga behielten In einem spannenden und
hochklassigen die gastgebenden Eisenach Tigers gegen den Eichsfelder BC mit
78:76 (40:49) die Oberhand.
Dabei verschliefen die Eisenacher vor 30 Zuschauern den Start komplett und lagen
nach drei Minuten 2:14 zurück. Die Gäste aus Heiligenstadt trafen aus allen
Lagen. Nahezu jeder Dreipunktewurf fand sein Ziel. Auch eine frühe Auszeit der
Tigers konnte dies nicht verhindern, denn die Gäste welche sich mit Spielern aus
der Landesligamannschaft in Nordhausen verstärkten, trafen auch in der Folge
nach Belieben. Symptomatisch für das erste Viertel war ein weiterer Dreier mit
der Schlusssirene zur deutlichen 30:14 Führung für die Gäste. Doch anders als es
vielleicht in anderen Spielen der Fall gewesen wäre, steckten die
Wartburgstädter nicht auf und nahmen sich vor, Punkt für Punkt aufzuholen. Jetzt
trafen auch die Distanzschützen der Eisenacher. Falk Blank und Thomas Schwarz
markierten wichtige Dreier und Florian Bieniek, erneut erfolgreichster
Korbjäger, traf unter dem Korb, so dass die Gastgeber aus einem 31:49 in der 19.
Minute noch den 40:49 Halbzeitstand herstellten.
Mit dem Schwung des 26:19 gewonnen Viertels wollten die Tigers auch in der
zweiten Halbzeit aufholen, was ihnen nur teilweise gelang. Starken Phasen (48:51
nach 24 Minuten) folgten immer wieder Schwächeperioden, in denen im Angriff
Fehlpässe und –würfe produziert wurden. So sah zwölf Minuten vor dem Ende der
Gast aus dem Eichsfeld beim 64:50 wie der sichere Sieger aus.

Doch für die kämpferische Moral an diesem Tag sprach, dass die Eisenacher nie
aufsteckten und über eine hervorragende Abwehrarbeit, bei der alle zehn Spieler
kämpften, kamen die Tigers doch noch zurück ins Spiel. Eichsfeld fühlte sich
zunehmend von den teilweise überforderten Schiedsrichtern benachteiligt. Die
Center der Eisenacher wurden nun sehr gut ins Spiel gebracht. Daniel Ganzmann
markierte sechs Punkte in Folge und nach drei verwandelten Freiwürfen von
Dietmar Levie stand es 90 Sekunden vor dem Ende nur noch 72:74. Eichsfeld gelang
nun nichts mehr und die Wartburgstädter spielten sich in einen Rausch. Florian
Bieniek gelang die erstmalige Führung 30 Sekunde vor dem Ende. Eichsfeld musste
foulen und Thomas Schwarz verwandelte eiskalt die beiden Freiwürfe zum
umjubelten 78:76 Erfolg.

„Das war eine ganz starke kämpferische und taktische gute Teamleistung heute.
Wir haben nie aufgegeben und dann auch das nötige Glück gehabt. Dieses Spiel
wird uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben“, meinte Center Dietmar
Levie nach dem Spiel.

Eisenach: Bieniek (21), Ganzmann (14), Schwarz (11), Blank (10), Stieglitz (10),
Levie (6), Böhme (4), Darrall (2), Reißig, Jacobs

Fouls: 14:25 Freiwürfe: 12/25:10/18 Dreier: 4:10

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

17.10.2010 12:00 ESV Lokomotive Erfurt II - Eisenach Tigers 52:81

Die erste Saisonniederlage im dritten Spiel der Basketball Bezirksliga West
kassierten die Eisenach Tigers bei Lokomotive Erfurt II. Im Gutenberggymnasium
in Erfurt verloren die Eisenacher mit 52:81 (17:42).
„Als ich die Aufstellung der Lok gesehen habe, war sofort klar das es ein fast
unmögliches Unterfangen sein wird, hier zu gewinnen“, meinte Peter Jacobs nach
dem Spiel. „Erfurt hatte sieben neue Spieler im Vergleich zu ihrem ersten
Saisonspiel und alle hatten Oberliga- und Landesligaerfahrung.“
Entsprechend nervös begannen die Wartburgstädter ihr Spiel. Die starke
Manndeckung der Gastgeber zwang die Gäste zu schweren Würfen welche nicht ihr
Ziel fanden. Bereits nach drei Minuten stand es 12:2, ein Start den die Tigers
vermeiden wollten. Lok traf in der Folge weiter von der Dreierlinie – am Ende
standen zehn Treffer für Erfurt und einer für Eisenach zu Buche – so dass sie
das erste Viertel mit 20:11 für sich entschieden. Nach dem 13:23 in der 14.
Minute starte Erfurt einen 13:0 Lauf der das Spiel bereits vor der Pause
entschied, auch weil sie in dieser Phase zahlreiche Offensivrebounds sammeln und
durch zweite Chancen punkten konnten. So stand zur Pause ein deutlicher 17:42
Rückstand aus Sicht der Tigers zu Buche.
Im zweiten Abschnitt konnten die Eisenacher endlich auch aus der Distanz
treffen. Thomas Schwarz und René Stieglitz streuten einige gute Treffer bei und
der beste Eisenacher Spieler an diesem Tag Florian Bieniek punktete unter dem
Korb. Das dritte Viertel konnte dadurch mit 25:17 gewonnen werden. Acht Minuten
vor dem Ende stand es sogar nur noch 45:61 aus Sicht der Gäste, doch ein
weiterer 10:0 Lauf binnen vier Minuten auf Grund von Schwächen in der Abwehr
besiegelte endgültig die deutliche Niederlage. Mit 52:81 verkauften sich die
Wartburgstädter über weite Phasen teuer, doch hatten sie gegen die erfahrenen
Lok Spieler nie wirklich eine Chance.

Eisenach: Bieniek (20), Stieglitz (10), Reißig (8), Schwarz (6), Blank (3),
Darrall (3), Levie (2), Jacobs, Böhme

Fouls: 18:8 Freiwürfe: 7/9:13/20 Dreier: 10:1

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

10.10.10 14.00 Eisenach Tigers vs. Motor Gispersleben 72:62

Die Heimspielpremiere der jungen Basketball-Bezirksligasaison endete mit einem
nie gefährdeten 72:62 (31:27) Erfolg für die Eisenach Tigers gegen Motor
Gispersleben.
Beide Mannschaften begannen sehr nervös und trafen in den ersten drei Minuten
keinen Korb. Sehr langsam kamen beide Teams in der Offensive ins Spiel, so dass
es nach sechs Minuten 8:8 stand. Aus einer soliden Abwehr heraus steigerten sich
die Tigers nun auch in der Offensive. Daniel Ganzmann markierte sechs Punkte in
Folge zur 18:13 Führung nach elf Minuten. Gispersleben steckte nicht auf, nutzte
die Fehler der Eisenacher bei der defensiven Reboundarbeit und punktete unter
dem Korb zur 20:18 Führung in der 14.Spielminute. Doch durch Würfe von René
Stieglitz und Dietmar Levie`s Freiwürfe konnten die Wartburgstädter bis zur
Pause die kleine 31:27 Führung herausspielen.

In der zweiten Halbzeit hatte Falk Blank starke Anfangsminuten. Er traf zwei
Dreier und verwandelte zwei Freiwürfe nach technischem Foul, wodurch die
Gastgeber auf 40:32 davonzogen. Doch die Gäste aus Erfurt steckten nicht auf,
kämpften um jeden Punkt um kamen auf 42 zu 44 heran. Dann begann die stärkste
Phase der Tigers. Das Centerduo Ganzmann/Levie traf unter dem Korb und der
Dreier von Peter Jacobs brachte einen 12:0 Lauf zum vorentscheidenden 56:42.
Gispersleben steckte zwar nicht auf, doch auch das letzte Viertel, was durch
Fehlpässe und Distanztreffer beider Mannschaften geprägt war, gewannen die
Gastgeber mit 21:20 zum verdienten 72:62 Endstand.
„Mit zwei Siegen in die Saison zu starten ist eine prima Sache, jetzt müssen wir
in der nächsten Woche bei Lok Erfurt nachlegen um uns ein gutes Polster für die
Spiele gegen die stärkeren Gegner zu verschaffen“, sagte Center Daniel Ganzmann
nach der siegreichen Partie.

Eisenach: Ganzmann (15), Levie (15), Blank (11), Stieglitz (10), Bieniek (7),
Jacobs (6), Schwarz (4), Böhme (2), Darrall (2), Reißig

Fouls: 18:21 Freiwürfe: 15/25:13/21 Dreier: 5:5

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs
03.10.2010 15:00 SV TU Ilmenau e. V.- BV Eisenach Tigers e.V. 49:57

Im ersten Saisonspiel der Basketball-Bezirksliga West gewannen die Eisenach

Tigers ihr Auswärtsspiel beim Landesligaabsteiger TU Ilmenau überraschend mit
57:49 (23:23). Die Eisenacher zeigten über weite Strecken eine sehr gute
geschlossene Mannschaftsleistung.
Trotz der widrigen Umstände im Thüringer Basketball (es herrscht
Schiedsrichterstreik, da nur 22 statt der für einen vernünftigen Spielbetrieb
notwendigen 60 Schiedsrichtern gemeldet haben) konnten die beiden Unparteiischen
(ohne Lizenz) ein faires Spiel leiten.

Die Tigers erwischten einen Start nach Maß in die neue Saison und führten nach
sieben Minuten 10:1. Ilmenau kam nur langsam ins Spiel und traf zunächst gar
nichts, konnte aber bis zum Ende des ersten Viertels auf 7:14 verkürzen. Im
zweiten Abschnitt kamen die Gastgeber besser ins Spiel und trafen nun von außen.
Die Wartburgstädter spielten nun nicht mehr so ruhig und leisteten sich einige
Fehler, so dass es zur Pause 23:23 stand.
Auch nach vier Minuten in der zweiten Halbzeit stand es Unentschieden – 25:25.
Dann nahm Eisenachs Aufbauspieler Florian Reißig das Heft in die Hand, markierte
binnen drei Minuten zur 35:31 Führung. Kurz danach gelangen Michael Schlesinger
zwei Dreier in Folge wodurch die Eisenacher die Führung elf Minuten vor dem Ende
auf 41:33 ausbauten.

Im letzten Abschnitt hätten die Zuschauer, so es den welche gegeben hätte, ein
sehr zerfahrenes und mit Fehlern gespicktes Spiel erlebt. Beiden Offensivreihen
gelang so gut wie nichts. Kurz vor dem Ende versuchte Ilmenau mit Fouls die Zeit
anzuhalten, doch die Eisenacher bewahrten Ruhe und trafen von der Freiwurflinie.
Der TU gelang mit einigen Dreiern nur noch Ergebniskosmetik, so dass der erste
Saisonsieg mit 57:49 für die Wartburgstädter feststand.
„Wir können insgesamt sehr zufrieden mit unserer Leistung sein. Vor allem in der
Abwehr standen wir sehr gut und haben gut gereboundet. Jetzt müssen wir am
kommenden Sonntag zu Hause gegen Gispersleben nachziehen, sofern sich ein
Schiedsrichter findet…“, meinte Topscorer Florian Reißig nach dem Spiel.

Eisenach: Reißig (17), Bieniek (10), Ganzmann (9), Levie (7), Schlesinger (6),
Blank (3), Böhme (3), Darrall (2), Jacobs

Fouls: 17:9 Freiwürfe: 2/10:13/28 Dreier: 7:4

Mit freundlichen Grüßen

Peter Jacobs

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